Mittwoch, 11. Januar 2012

Idiotenbingo - Heute: Black Metal

"BMler fühlen sich voll individuell / machen andere an, dass sie nicht individuell sind / stehen voll für Individualität, dabei sind sie alle fohl uniformiert und so!"
BM stand nie für Individualität. Maximal für Freiheit (und zu Beginn für Abgrenzung). Individualität ist irrelevant für beides (BM und Freiheit).
Wenn mal Jemand aus der BM-Szene Andere anmacht, dann weil diese nicht individuell sind, aber so tun, als sein sie es und nicht, weil er sich selbst für individuell hält.


"Das ist alles voll nur Schein, wenn die fohl gemein sind!"
Kommt drauf an. Bei Vielen vielleicht, aber meist sind die Argumentierenden nur solche Hippiegutmenschen, dass für sie ein normaler oder pessimistisch-zynischer Charakter gleich als "gestellt" erscheint, obwohl diese Person wirklich so ist.
Und das Argument "daheim ist er dann voll nett!111" zieht nicht, da Niemand immer und überall das gleiche Auftreten hat und das hat nicht (zwangsläufig) etwas damit zu tun, dass er sich anderen Ortes verstellt, sondern dass man sich einfach gemeinhin an die Umgebung anpasst. Wieso sollte man auch Leute die man achtet, genauso gegenübertreten wie bspw. Fremden?

"Die sind voll die Kinder, wenn die auch mal Erwachsen werden, dann merken die dass Blackmetöl nur MusicCcc ist!1"
Es ist kein Zeichen der Reife, dass man Dinge nicht ernst nimmt. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Im Black Metal spielte schon im Grundgedanken die Musik an sich eine untergeordnete Rolle. Venom sind scheiß egal, der wirkliche Anfang des Black Metal begann mit dem Abgrenzungsgedanken und dem Wille nicht zur kommerziellen Hipster - Death Metal - Szene zu gehören und nicht weil man "voll tiefsinnige Musik" machen wollte.
Um es mal zu überspitzen ist die Musik im Black Metal etwa viertrangig, da Black Metal viel weniger musikalisch, als ideologisch definiert wird. So sind viele Bands ideologisch Black Metal, die es musikalisch nicht sind und umgekehrt.
Absolut allgemeingültige Regeln für die Einordnung will ich nicht aufstellen, doch gibt es viele Beispiele, bei denen sich das Gros einig ist, die eindeutig dazu oder nicht dazu gezählt werden können.

Ader die im Death Metal nehmen sich nicht ernst!!! Die dürfen über Schlachtungen, Mordungen und Gewaltakten singen und mit Blut auf der Bühne stehen!111

Ist für mich genau DAS Argument, warum DM abzulehnen ist (abgesehen davon, dass es musikalisch der letzte Dreck ist). Wer sich selbst nicht ernst nimmt, wird auch nicht von mir ernst genommen.
Lächerliche Bigotterie ohne Inhalt. Einen auf hart etc. machen und dabei der dauerbesoffene Brüllaffe sein, der Angst vor Kühen hat.
Dazu siehe oben, es ist nun einmal so, dass (authentische) BMler die Emotionen des BM wirklich empfinden und nicht nur so tun.
Aber Leute in ihrer versoffenen Friede-Freude-Eierkuchen-Welt können das natürlich nicht nachvollziehen und empfinden es als "gespielt".

"Wenn man so ein großer Misanthrop ist, wieso hockt man dann vorm PC in Ciommunitöisolsj!ß!?1ßßß1ß"

Misanthropie bedeutet Menschenhass, Menschenscheu, Abscheu, Ekel. Nun ist der Mensch jedoch ein Herdentier und nur in der Gruppe fähig zu wirken. Ergo wählt man einen Weg, der den niedrigsten Menschenkontakt hat: Das Internet.
Ganz abgesehen davon ist es infantil Misanthropie als absolutistisch zu deuten, denn das ist sie (zumindest hierin) nicht.
Aber ja, bei den meisten "nach BM aussehenden" Menschen zweifelt man, dass sie solches empfinden,w enn sie mit 20 coolen FriendZZzzz 10 mal die Woche besoffen crazy abgehen auf Partys, Konzerten und Festivals.
Abgesehen davon ist Misanthropie nichts Wünschenswertes, wie in einem anderen Eintrag bereits erklärt.

"Die stehen immer nur rum und dürfen sich nich bewegen bei Konzerten! Sind voll die Spaßbremsen!11"

Genau darum geht es doch: Das was solche Leute als Spaß verstehen, ist für einen bestenfalls peinlich und weit entfernt von Spaß. Wenn man selbst so geistlose Scheiße mag, dann kann man das natürlich nicht nachvollziehen. Aber nein: Man will sich nicht bewegen, als hätte man einen epileptischen Anfall, man ist schon in der Lage dazu.

"Voll alle rechts!11 Alle Misanthropen, wie die Nahtsieös eben!"

Die CDU ist rechts ... huppala, ist ja unsere Landesregierung. :O
Nur weil der Zeitgeist zur Zeit egalitär und links eingestellt ist, ist nicht rechts  = rechtsextrem = rechtsradikal = NS = Faschist = Rassist.
Selbst Wikipedia, dass gemeinhin kein Hort für Objektivität ist, weiß dass rechts vor allem oberflächlich als konservativ, liberal, aristokratisch, national und links egalitär, sozialistisch, progressiv, international bestimmt wird.
Faschismus ist für sich alleinstehend. NS ist nicht mal wirklich rechts, da viel zu sozialistisch (nur hatte NS in Deutschland wenig mit dem theoretischen NS zu tun). Rassismus hat keine natürliche Verbindung zu irgendeinem politischen Spektrum. Extremismus und Radikalismus sind zwei verschiedene Dinge.
NS und BM widersprechen sich ideologisch enorm.
NS ist lebensbejahend, für seine Ziele nach oben strebend und macht innerhalb der Spezies Homo Sapiens Unterschiede und Überlegenheiten geltend.
BM ist lebensverneinend, destruktiv und vor der Misanthropie sind alle Menschen gleich lebensunwert, da ein Mensch ein Mensch ist und immer fehlerhaft.

Damals gabs das Zeug mit elitär gar nich! und so voll Satan, hattena lle keine Ahnung davon!1

Mag stimmen, ist irrelevant. Irgendwie fängt man nun mal an und ja, die Theoriekenntnisse zu dem, worüber sie damals sangen, waren eher gering, doch die Szene entwickelte sich noch. Elitarismus gab es vereinzelt, jedoch war er nicht obligatorisch.

True/Untrue - Trve/Untrve, Lachen, Grimmig sein ...

Der nächste der diese Worte einzeln oder im Zusammenhang nutzt, dem scheiß ich auf den Kopf! Ich schwöre es!
Das Wort wurde nie ernsthaft genutzt. Es ist ein Wort, wie "Heide", dass nie von den Heiden selbst genutzt wurde, sondern nur von Aussenstehenden, die diese Heiden voll barbarisch und ungläubig fanden.
Ebenso verhält es sich mit obiger Scheiße. Niemand, absolut N I E M A N D (der BM verstanden hat) will es sein, werden oder irgendwas Derartiges.
Das sind doch nur Worte von 15 Jährigen Slipknotpartyspasten, die nicht fassen konnten, dass es Menschen mit Idealen gibt, die ihr Leben nicht FUN FUN FUN und Alkohol widmen und dann musste man sich irgendwie über diese echauffieren.
"Hey, die sind gar nich so crazy ParteyPPLZ wie wir! Die müssen sich verstellen! Halten sich wohl für ... hier... nennen wir's truuuh! Und weil wir ganz besonders witzig sind, schreiben wirs mit v um unsere eigene Kreation zu parodieren!"
Man ist wie man ist und fertig. Manche Menschen sind eben eher pessimistisch, still, nachdenklich, in sich gekehrt und keine Stimmungsbomben die über jede Scheiße lachen. Wenn man eben solch einen Charakter hat, dann hat das seine Gründe und hat rein gar nichts mit BM zu tun.


"Alles voll die Klischees! Wird voll klischeehaft im Szenenkern!"

Weil Klischees eben gelebte Attitude sind und nicht immer Etwas, das man nachmacht. Und mal abgesehen davon: Was ist denn bitteschön schlimm an Klischees? Dass man nicht individuell und so ist? Will auch Niemand sein ...

Voll der Kult mit die Idole und so ey! Dabei sind das privat alles voll die Leute, die die hassen würden!"

Ok. Der war mir neu. Irgendwie empfinde ich BM als viel idolfreier, als jedes Metalgenre ... die Idee BM ist doch viel vordergründiger, als einzelne Personen. Die die Rockstars sind haben meist auch nichts mit BM zu tun.
Hm ... nunja, ich kenne so ziemlich keine Namen von irgendwelchen Bandmitgliedern, oder weiß wie sie aussehen.
Hintergründe der Musik sind wichtig. Namen und Gesichter sind Schall und Rauch.
Aber letztendlich kann doch Etwas zu mehr werden, als nur zur Summe seiner Teile: Ja, viele Bandmitglieder von Bands sind privat stumpsinnige Idioten, aber wie gesagt: irrelevant. Etwas kann für einen mehr sein, als es ursprünglich war. Die Idee lebt auch ohne, dass alle Musiker perfekt sind.

"BM steht still und entwickelt sich nicht mehr!!1"

Na und. BM ist ja BM, weil es BM ist. Würde es sich zu was Anderem entwickeln, wäre es kein BM mehr.
(Natürlich gehen kleine Veränderungen, aber den Kern zu verändern macht aus BM etwas Anderes. Ich sage ja auch nicht "Die Oper ist am Ende! Die sollten rappen, statt zu singen!")

"Voll Schubladenkdenken, Metöl ist Metall \m/"

Der meiste Metal hat eher eine hedonistische Säuferattitude und hat musikalisch, wie ideologisch, keine Gemeinsamkeiten mit BM.
Und so funktioniert nun mal die Welt: Gäbe es keine Kategorien, dann wäre das Hirn überfordert.

Sonntag, 8. Januar 2012

Ich will und werde nicht altern!

Jedenfalls auf das folgende Thema bezogen.

Es geht um den Generationskonflikt und den Umgang damit.
Vor 200 Jahren dauerter eine Generation noch, sagen wir 15-20 Jahre. Inzwischen eher 25 - 30 Jahre.

Meine Nachfolgeneration dürfte noch nicht geboren sein, nein dazu sind nicht genügend Umschwünge vorhanden, außerdem beginnt die Generation da, wenn man selbst im Durchschnitt Kinder bekommt. Und das ist in Industriestaaten heutzutage nicht mit 23 Jahren.

Sagen wir meine Nachfolgegeneration wird in 2 - 7 Jahren geboren.
Ich bin jedoch selbst die Nachfolgegeneration der jetzt 50 - 55 Jährigen.
Die jetzt 5 Jähirgen sind wiederum die Nachfolgegeneration der jetzt etwa 30-35 Jährigen.
Mein Alter steckt also nun zwischen einer noch nicht existenten Generation und der eigenen Elterngeneration, ist also noch die erlebende, die lebende, die gestaltende.

Man ist letztendlich so alt, wie man sich fühlt, und so kann man auch einer anderen, als der biologischen, Generation angehören, viel schwerwiegender für die Generation sind jedoch die Zeiten in denen man aufwächst:
Unsere Generation, die Generation der Digital Natives, ist eindeutig am meisten geprägt von TV, später Internet und allgemein mobiler Kommunikation und Globalisierung. Das ist unsere Zeit, das was uns ausmacht und in dem wir groß wurden.
Die Generation davor hatte Mauerbau und die Teilung Deutschlands, Nachkriegszeit, Erfindung von Radio und ersten TVs.
Die Generation davor den Krieg selbst, die 30er Jahre usw usf.

Die Generation bricht zum einen dann, wenn man selbt in dem Alter ist Kinder zu bekommen und wenn sich die Umstände genügend geändert haben, so dass die Nachfolgegeneration eine "neue Welt" vorfindet.

Eine bei der 80% der Zweit- bzw. Altgeneration (von der Dritten oder gar Vierten gar nicht zu reden, diese Menschen sind meist ganz aus dem sozialen Leben als handelnder und gestaltenter Faktor ausgeschieden) sich denkt "Neeee, damit kann ich nix anfangen. Ist mir alles zu hoch. Ist nicht meine Zeit."
Für mich Desinteresse, Dummheit, Inkompetenz.

Nein, ich werde und will nicht altern.
Ich will keiner sein, der nicht mit den Errungenschaften zurechtkommt und in der Vergangenheit lebt, so wie es jetzt Viele tun. Leute die einen PC nicht einmal anbekommen, ganz zu schweigen davon, dass sie sich mit Globalisierung und Kommunikation, sowie den aktuellen Geschehnissen wirklich auseinandersetzen, abgesehen von dem Gedankengang "Ne, heut ist eh alles kacke! Damals war alles besser, will wieder die DDR / die Mauer zurück!".
Progressivität scheint ab dem 35 Lebensjahr bei der Masse abzusterben, zumindest bei denen, wo sie bereits ein mal vorhanden war.

Nicht zu Generationskonflikten / Differenzen gehören Dinge wie Alkoholismus und Partey. Das sind Dinge die alle Generationen durchziehen, in allen Epochen, von der Umwelt mehr oder weniger verhindert.

Doch ich will, wenn das "Neue" kommt in 15-20 Jahren nicht der Erwachsene sein, "der eh nichts versteht", sondern ich werde mich mit allem auseinandersetzen und nicht zu den "Alten" gehören. Ich werde einer "von Ihnen" sein und doch mir selbst treu bleiben.
Denn sich mit der Jugend auseinanderzusetzen bedeutet nicht, dass man nicht zeitgleich reif sein kann, schon allein weil Reife kaum vom biologischen Alter abhängt.

Doch so viele scheinen mit ihrem Leben und ihren Ereignissen bereits überfordert und wollen mit jedem Jahr des Alterns nur mehr aus dem Leben ausscheiden.

Glücklicherweise gibt es da genug Menschen, im Gegensatz zu anderen gesellschaftlichen und menschlichen Fehlständen ist dieser etwas weniger verbreitet. "Ältere" Menschen, die sich mit der Jugend und den generationsbestimmenden Dingen beschäftigen, kann ich nur respektieren.
Man sollte nicht verkalken und die Vergangenheit weiter leben, sondern sich immer entwickeln und fortbilden, denn das ist keine Sache des Alters, man muss nicht aufgeben, weil man nicht gehört wird, daran sind die alten Menschen alle selbst Schuld, denn sie wollen nicht mehr teilnehmen.

Wer will der kann, und ich will!

Freitag, 6. Januar 2012

Gewichtstagebuch

Abi (25.06.2008)
01.09.2008 | ~ 78 Kg, KFA ~ 23%
Auszug aus Elternhaus (01.10.2008)
01.07.2009 | ~ 85-87 Kg, KFA  ~ 27-29%
Umzug #1 (09/2009)
01.01.2010 | ~ 91 - 93 Kg, KFA ~ 31-33%
Trainingsbeginn (10.02.2010)
10.02.2010 | ~ 91 - 93 Kg, KFA ~ 31-33%
Beginn AD (30.06.2010)
30.06.2010 | ~ 85 Kg, KFA ~27%  
14.08.2010 | ~ 79 - 81 Kg, KFA ~20-22%
Umzug #2 (09/2011)
30.05.2011 | ~ 85 Kg, KFA ~27-28%
Umzug #3 (01.12.2012)
20.11.2011 | ~ 89 Kg, KFA ~31-31%
Patellaluxation (14.12.2012)
05.01.2012 gegen 02:00 (PM) | 91,2 Kg, KFA ~30-31% + H2O ... in Magen, Muskulatur etc.
Diät (zu 90% sauber, 120-180g Pr, 20-80g F, 600-700 kcal Defizit)
06.01.2012 gegen 23:30 | 89.4 Kg, KFA ~30%
07.01.2012 gegen 13:00 | 88.7 Kg, - 2,5 Kg
07.01.2012 gegen 18:30 | 88.2 Kg
08.01.2012 gegen 14:00 | 87.0 Kg, Wasserverlust ftw!, - 4,2 Kg
09.01.2012 gegen 16:00 | 86,8 Kg
10.01.2012 gegen 13:00 | 86.4 Kg
11.01.2012 gegen 11:00 | 86.7 Kg, GoGoGo!
12.01.2012 gegen 15:00 | 86.5 Kg
14.01.2012 gegen 13:00 | 86.3 Kg
15.01.2012 gegen 13:00 | 86.0 Kg, Refeed mit 130% Kcal (~2800)
16.01.2012 gegen 13:30 | 87.0 Kg, Mal hoffen, dass es nur Wasser und Biomasse im Darm/Magen ist.
17.01.2012 gegen 12:00 | 86.3 Kg
18.01.2012 gegen 13:30 | 85.9 Kg
19.01.2012 gegen 12:30 | 85.8 Kg, Erkältung inc, deshalb 500 kcal mehr aufgenommen. -_-
20.01.2012 gegen 13:00 | 85.7 Kg, Hm. Zufall oder Krankheit schraubt den Bedarf wirklich hoch.
21.01.2012 gegen 14:00 | 85,8 Kg, Naja. 2 Tage wegen Erkältung kaum Defizit gefahren.
22.01.2012 gegen 15:00 | 85.9 Kg, Hm. Gestern 1. mal wieder Beine trainiert, nach 5 W. Hoffen wir auf Wassereinlagerungen.
23.01.2012 gegen 14:00 | 86.0 Kg, Refeed mit 110% Kcal., - 5,2 Kg
24.01.2012 gegen 13:00 | 86.5 Kg
25.01.2012 gegen 12:30 | 86.3 Kg
26.01.2012 gegen 12:30 | 85.7 Kg, Monat 1: - 4,5 Kg
27.01.2012 gegen 12:00 | 85.3 Kg
28.01.2012 gegen 14:00 | 85.6 Kg
29.01.2012 gegen 14:00 | 85.1 Kg
30.01.2012 gegen 13:30 | 85.2 Kg
31.01.2012 gegen 14:00 | 85.0 Kg, Wunschziel: ~82 Kg, Ok. Fail. x3 Aber wären ja 8 Kg in 1 Monat gewesen. Da ist mein Wert jedenfalls muskelschonender gewesen.
01.02.2012 gegen 14:00 | 85.2 Kg
02.02.2012 gegen 13:30 | 84.6 Kg
03.02.2012 gegen 12:30 | 84.4 Kg, Hm. Geht ja beinahe zu schnell. Z. Gl. gibt's Refeed Morgen.
04.02.2012 gegen 12:00 | 84.5 Kg, Refeed mit 130% Kcal.
05.02.2012 gegen 12:00 | 85.5 Kg
06.02.2012 gegen 12:00 | 85.1 Kg
07.02.2012 gegen 12:00 | 85.3 Kg
11.02.2012 gegen 13:00 | 84.4 Kg
12.02.2012 gegen 12:00 | 84.5 Kg
13.02.2012 gegen 12:00 | 84.9 Kg, Refeed mit 130% Kcal.
14.02.2012 gegen 13:00 | 85.0 Kg
15.02.2012 gegen 13:00 | 85.1 Kg
16.02.2012 gegen 13:00 | 85.2 Kg
17.02.2012 gegen 13:00 | 85.9 Kg
18.02.2012 gegen 13:00 | 85.6 Kg
19.02.2012 gegen 13:00 | 84.5 Kg
20.02.2012 gegen 13:00 | 84.5 Kg
21.02.2012 gegen 14:00 | 83.7 Kg
22.02.2012 gegen 12:00 | 84.0 Kg
23.02.2012 gegen 12:00 | 84.0 Kg
24.02.2012 gegen 12:00 | 83.7 Kg
25.02.2012 gegen 12:00 | 83.7 Kg
26.02.2012 gegen 12:00 | 83.7 Kg, Monat 2: - 2 Kg
27.02.2012 gegen 13:00 | 83.9 Kg
28.02.2012 gegen 12:00 | 83.7 Kg, Refeed mit ~200% Kcal
29.02.2012 gegen 12:00 | 85.8 Kg
01.03.2012 gegen 12:00 | 85.0 Kg, keine KH für's Entwässern
02.03.2012 gegen 12:00 | 84.0 Kg
10.03.2012 | 5 Tage im Elternhaus ohne Training.
13.03.2012 | starke Erkältung (~2 Wo), Training und Diät ausgesetzt.
04.04.2012 | Neustart Diät
05.04.2012 gegen 14:00 | 85,3 Kg
07.04.12 gegen 13:00 | Neustart Diät mit sinnvollem Defizit und Kardio (Kein Defizit mit ~1000 kcal mehr).
08.04.12 | 85,5 Kg
09.04.12 | 86,2 Kg, mit 3 x die Woche Kardio begonnen (Laufband)
10.04.12 | 85,8 Kg
11.04.12 | 85,1 Kg, - 6,1 Kg
12.04.12 | 85,1 Kg
13.04.12 | 85,1 Kg
14.04.12 | 85,4 Kg
15.04.12 | 85,0 Kg, + 1 x pro Woche Kardio (Schwimmen)
16.04.12 | 85,3 Kg
17.04.12 | 85,5 Kg
18.04.12 | 85,1 Kg
19.04.12 | 85,0 Kg
20.04.12 | 84,7 Kg
21.04.12 | 84,5 Kg
22.04.12 | 84,3 Kg
23.04.12 | 84,1 Kg
24.04.12 | 84,8 Kg
25.04.12 | 84,3 Kg
26.04.12 | 84,3 Kg, Monat 4: + 0,6 Kg
27.04.12 | 84,2 Kg, - 7 Kg
28.04.12 | 84,6 Kg
29.04.12 | 84,8 Kg
30.04.12 | 84,6 Kg
01.05.12 | 84,9 Kg
02.05.12 | 84,3 Kg
03.05.12 | 84,1 Kg
04.05.12 | 83,8 Kg
05.05.12 | 83,9 Kg
06.05.12 | 84,3 Kg
07.05.12 | 84,1 Kg
08.05.12 | 83,6 Kg
09.05.12 | 84,2 Kg
10.05.12 | 84,4 Kg
11.05.12 | 83,4 Kg
12.05.12 | 82,9 Kg, (nicht auf meiner Waage. Bezweifel es noch irgendwie daher, gespannt auf Morgen.)
13.05.12 | 83,4 Kg
14.05.12 | 83,5 Kg
15.05.12 | 83,4 Kg
16.05.12 | 84,4 Kg, (Einmal viele Kh und direkt 1 Liter Wassereinlagerung. x.x)
17.05.12 | 83,3 Kg
18.05.12 | 83,1 Kg
19.05.12 | 83,2 Kg, - 8 Kg
20.05.12 | 83,0 Kg
21.05.12 | 82,9 Kg
22.05.12 | 82,7 Kg 
23.05.12 | 82,7 Kg
25.05.12 | 82,6 Kg
26.05.12 | 82,3 Kg, Monat 5: - 2 Kg
27.05.21 | 82,3 Kg  
28.05.12 | 82.5 Kg
29.05.12 | 82.2 Kg
30.05.12 | 82.0 Kg
01.06.12 | 81,8 Kg
02.06.12 | Ladetag.
03.06.12 | 82,5 Kg 
04.06.12 | 82,3 Kg
05.06.12 | 81,9 Kg
06.06.12 | 82,1 Kg
07.06.12 | 81,6 Kg, - 9,6 Kg
08.06.12 | 81,6 Kg
09.06.12 | 81,5 Kg
10.06.12 | 81,5 Kg
11.06.12 | 81,3 Kg
12.06.12 | 81,4 Kg
13.06.12 | 81,2 Kg
14.06.12 | 80,8 Kg
15.06.12 | 80,9 Kg
16.06.12 | 80,7 Kg
17.06.12 | 80,6 Kg
18.06.12 | 80,8 Kg
19.06.12 | 81,4 Kg
20.06.12 | 80,4 Kg, - 10,8 Kg
21.06.12 | 80,6 Kg
22.06.12 | 80,2 Kg
23.06.12 | 80,9 Kg
24.06.12 | 80,8 Kg
25.06.12 | 80,4 Kg
26.06.12 | 79,9 Kg, Monat 6: - 2,4 Kg
27.06.12 | 80,0 Kg
28.06.12 | 80,1 Kg
29.06.12 | 80,7 Kg
30.06.12 | 80,7 Kg, Ladetag mit 4700 kcal. Wohl etwas zu viel. Wird wohl der Letzte dieser Art gewesen sein.  x3
01.07.12 | 81,8 Kg
02.07.12 | 80,9 Kg
03.07.12 | 80,4 Kg
04.07.12 | 80,4 Kg
05.07.12 | 80,3 Kg
06.07.12 | 80,2 Kg
07.07.12 | 79,9 Kg
08.07.12 | 79,9 Kg
09.07.12 | 80,0 Kg
10.07.12 | 79,5 Kg
11.07.12 | 79,4 Kg
12.07.12 | 79,4 KgToll, kein Kardio mehr erst mal. Drecks Knie.
13.07.12 | 79,3 Kg
14.07.12 | 79,4 Kg
15.07.12 | 79,4 Kg
16.07.12 | 79,4 Kg
17.07.12 | 80,2 KgToller, kein Kardio und Gewichtszunahme. Vielleicht liegt's ja an den Medikamenten.
18.07.12 | 79,9 Kg
19.07.12 | 79,3 Kg, Yey, lag wohl wirklich an dem Medikament.
20.07.12 | 79,3 Kg
21.07.12 | 79,3 Kg
22.07.12 | 79,4 Kg
23.07.12 | 80,0 Kg
24.07.12 | 79,0 Kg
25.07.12 | 79,2 Kg
26.07.12 | 78,9 Kg, Monat 7: - 1,0 Kg
27.07.12 | 79,0 Kg
28.07.12 | 78,5 Kg
29.07.12 | 78,5 Kg, - 12,7 Kg
30.07.12 | 78,1 Kg
31.07.12 | 78,4 Kg
01.08.12 | 78,0 Kg
02.08.12 | 78,6 Kg, Ladetag. Genau 1 Monat und 1 Tag nach dem letzten.
03.08.12 | 79,7 Kg
04.08.12 | 78,6 Kg
05.08.12 | 77,8 Kg
06.08.12 | 77,9 Kg
07.08.12 | 78,0 Kg
08.08.12 | 78,1 Kg
09.08.12 | 78,2 Kg
10.08.12 | 77,7 Kg
11.08.12 | 77,9 Kg
12.08.12 | 78,0 Kg
13.08.12 | 77,8 Kg
14.08.12 | 77,6 Kg, - 13,6 Kg
15.08.12 | 77,6 Kg
16.08.12 | 77,4 Kg
17.08.12 | 77,8 Kg
18.08.12 | 77,4 Kg
19.08.12 | 77,6 Kg
20.08.12 | 77,2 Kg
21.08.12 | 76,8 Kg
22.08.12 | 76,9 Kg
23.08.12 | 77,9 Kg
24.08.12 | 76,5 Kg
25.08.12 | 76,9 Kg
26.08.12 | 76,6 Kg, Monat 8: - 2,3 Kg
27.08.12 | 76,7 Kg
28.08.12 | 77,0 Kg
29.08.12 | 76,2 Kg
30.08.12 | 76,2 Kg
31.08.12 | 76,0 Kg
01.09.12 | 75,7 Kg
02.09.12 | 76,0 Kg
03.09.12 | 76,3 KgRefeed
04.09.12 | 78,1 Kg
05.09.12 | 77,3 Kg
06.09.12 | 76,4 Kg
07.09.12 | 76,5 Kg
08.09.12 | 76,8 Kg
09.09.12 | 76,2 Kg
10.09.12 | 76,2 Kg
11.09.12 | 76,3 Kg
12.09.12 | 76,2 Kg
13.09.12 | 76,2 Kg
14.09.12 | 75,4 Kg
15.09.12 | 76,0 Kg
16.09.12 | 75,9 Kg
17.09.12 | 75,6 Kg
18.09.12 | 75,4 Kg, - 15,8 Kg
19.09.12 | 75,6 Kg
26.09.12 | 77,6 Kg, Monat 9: + 1,0 Kg
04.10.12 | 75,5 Kg
08.10.12 | 76,0 Kg
13.10.12 | 75,4 Kg
17.10.12 | 74,7 Kg
18.10.12 | 74,6 Kg,  - 16,6 Kg
23.10.12 | 74,4 Kg
25.10.12 | 74,1 Kg
26.10.12 | 74,0 Kg, Monat 10: - 3,6 Kg
27.10.12 | 74,0 Kg
28.10.12 | 74,3 Kg
29.10.12 | 73,9 Kg
30.10.12 | 73,4 Kg
31.10.12 | 74,2 Kg
01.11.12 | 73,7 KgRefeed
02.11.12 | 75,9 Kg
03.11.12 | 76,4 Kg
04.11.12 | 76,0 Kg
05.11.12 | 74,9 Kg
06.11.12 | 74,8 Kg
07.11.12 | 74,8 Kg
08.11.12 | 74,7 Kg
09.11.12 | 74,4 Kg
10.11.12 | 74,1 Kg
11.11.12 | 73,5 Kg
12.11.12 | 73,4 Kg
13.11.12 | 73,6 Kg
14.11.12 | 73,5 Kg
15.11.12 | 73,5 Kg
16.11.12 | 73,3 Kg
17.11.12 | 73,5 Kg
18.11.12 | 73,6 Kg,  - 17,6 Kg
19.11.12 | 74,9 Kg
20.11.12 | 74,2 Kg
21.11.12 | 73,5 Kg
22.11.12 | 73,2 Kg
23.11.12 | 73,5 Kg
24.11.12 | 73,3 Kg
25.11.12 | 73,5 Kg
26.11.12 | 73,0 Kg, Monat 11: - 1,0 Kg
27.11.12 | 73,4 Kg
28.11.12 | 73,1 Kg
29.11.12 | 72,9 KgRefeed
30.11.12 | 73,7 Kg
01.12.12 | 74,1 Kg
02.12.12 | 74,3 Kg
03.12.12 | 73,4 Kg
04.12.12 | 73,5 Kg
05.12.12 | 72,8 Kg
07.12.12 | 72,6 Kg
08.12.12 | 72,2 Kg
09.12.12 | 72,0 Kg
10.12.12 | 71,8 Kg
11.12.12 | 71,9 Kg
12.12.12 | 72,2 Kg
13.12.12 | 72,3 Kg
14.12.12 | 73,0 Kg
15.12.12 | 72,3 Kg
16.12.12 | 71,9 Kg
17.12.12 | 71,9 Kg
18.12.12 | 71,9 Kg
19.12.12 | 71,7 Kg
21.12.12 | 71,6 Kg
22.12.12 | 71,6 Kg
23.12.12 | 71,4 Kg
24.12.12 | 71,2 Kg
25.12.12 | 70,8 Kg, Monat 12: - 2,2 Kg,  - 20,4 Kg

Hier geht's weiter.

Ziel: 
Bis Ende Februar/März: Unter 80 Kg (mit min. KFA auf ~16-18%), wahlweise nach Aussehen orientiert auch mehr, ohne großartigen Muskelverlust. So lange es dauert, bis ich zufrieden bin.
Bis etwa April/Mai 2012 es soweit ist: Start - sauberer Aufbau.
Anmerkung 26.06.12: Ok. Wenn es so weiter läuft habe ich wohl etwa zu meinem Geburtstag mein Zielgewicht erreicht. So viel zu "bis Februar". x3 2 Monate eingerechnet, lol. Und gedacht ich wäre mit 80 kg schlank, doppellol.

Maße vom 17.06.12 / 12.07.12 (Post Training) / 28.11.12 (Nüchtern):
Hals: 38 cm / 39 cm /39 cm
Schultern: 115 cm / 117 cm / 114 cm
Unterarm: 29,50 cm / 28,50 cm / 27,75 cm cm
Bizeps: l 34 cm | r 35 cm / 35 cm | 36 cm / l 31,5 cm | r 33,5 cm
Brust: 100 cm / 100 cm / 98 cm
Taille: 88 cm / 87 cm / 81,50 cm
Bauch: 102 cm / 95 cm / 87 cm
Hüften: 102 cm / 100 cm / 95 cm
Oberschenkel: l 61 cm | r 59 cm (erstaunlich viel, dafür, dass er nach der Verletzung halb so dünn war) / l 62 cm | r 60 cm /  l 56 cm | r 55 cm
Waden: 40 cm / 40,25 cm /39 cm
Hangelenk: 17,50 cm 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mal den "multikulturellen Gutmenschen" geben ... aka. Idiotenbingo - Begriff: Rasse

"Ja, dass es verschiedene Menschenrassen gibt ist offensichtlich! Es gibt ja auch Hunde, Pferde und Katzenrassen!"
a.) Nope. Es gibt verschiedene Phänotype.
b.) Dumm?
c.) Der Vergleich hinkt so sehr, dass es nicht mehr feierlich ist:

Biologische Taxonomie:
Familie Hunde - Tribus Echte Hunde  - Gattung Canis - Art  Wolf   - Unterart (veraltet Spezies oder [Rasse]! Wird inzwischen nur noch für Zucht genutzt.) Haushund (Hier wird ,bspw. bei Schäferhund und Wolfshund, nur oft, aufgrund einer eigenen Zuchtterminologie von Rassen gesprochen, obwohl nur phänotype Veränderungen an der Unterart Haushund durch spezifische Züchtung vorgenommen wurden. Die phänotypischen Unterschiede in absichtlich gezüchteten Gruppen sind natürlich viel divergenter (auch genetisch), als in natürlichen Gruppen.)

Familie Menschenaffen - Tribus Homini - Gattung Homo - Art Homo Sapiens (die einzige rezente Art der Gattung Homo, andere Arten waren Homo Neanderthalensis, Floriensis etc. pp.) - Unterart / Spezies / Rasse n.v.

Definition Art:
Eine Art ist eine Gruppe natürlicher Populationen, die sich untereinander kreuzen können und von anderen Gruppen reproduktiv isoliert sind.
= 2 Individuen verschiedener Arten sind nicht in der Lage fertile (zeugungsfähige) Nachkommen zu zeugen.

Wären bspw. Chinesen und Amerikaner nun eigene Unterarten, dann wären alle Kinder von 2 "Unterarten" (respektive Spezies / Rassen), zeugungsunfähig.
Wäre dem so, wäre die Welt bereits leer.

Die genetischen Unterschiede innerhalb der Gattung Homo Sapiens sind geringer, als die in einer Familie Schimpansen. Phänotype Änderungen sind irrelevant und nicht von Bedeutung, schon gar nicht dermaßen geringe (wie Hautpigmentierung, oder Hautfalten).

Es gibt somit auch keinen Rassismus, eher ist es Phänotypismus und der Hass auf Schwarzhäutige, aufgrund ihrer schwarzen Haut, ist wie der Hass auf Menschen aufgrund blondierter Haare oder einer Jeanshose.

Doch in 99% der Fälle gibt es keinen Rassismus, keinen Kampf zwischen Rassen, nur zwischen Religionen und Kulturen.

Fazit: Es gibt phänotype Unterschiede innerhalb der Veranlagung in der Art Homo Sapiens, die jedoch so marginal sind, dass sie nichts an Wert und Würde eines Menschen ändern können.

Dass viele Migranten niedrigere IQ, als die native Bevölkerung, haben, liegt an 3 Gründen: Kein Wille zur Migration, daher keine Bildung. In der Kultur ist Bildung oft nicht wichtig (wie bei nativen Afrikanern), Migranten sind Menschen und Menschen fühlen sich nie wohl als Fremde und haben daher mit anderen Problemen zu kämpfen, als sich zu bilden (Dies befürworte ich keineswegs, ist allerdings menschlich.). Ohne Bildung kein Training des Hirns und somit auch keine Verbesserung der Intelligenz. Bildung ist zwar nicht Intelligenz, aber durch Bildung wird die Intelligenz erhöht und der Muskel Hirn trainiert.
Wären alle Wirtschaftsmächte bspw. vorrangig "Schwarz", so wären die Weißen Migranten dümmer, da die Migranten eben immer vergleichsweise weniger Bildung erhalten / erhalten wollen, egal welcher Ethnie sie angehören.
Umgekehrt ebenso: Asiaten haben in ihrer Kultur einen viel höheren Stellenwert für Bildung und Disziplin. Jedoch ist ein Deutsches Baby in Japan im Durchschnitt genauso intelligent, wie ein Japanisches Baby, denn es gibt keine "ethniespezifische" Veranlagung zu Intelligenz, sondern nur einen von Mensch zu Mensch spezifische, unabhängig von Ethnie und deren Auslebung durch die Umwelt bestimmt wird.

Gleiche Behandlung und Umwelt = gleiche Leistungen, ethnieunabhängig, innerhalb eines engen Rahmens.
Jedoch gibt es diese gleiche Behandlung und Umwelt nun einmal in der Realität selten bis nie.

Die vorhandenen Unterschiede sind sichtbar (teilweise auch unsichtbar), aber nicht groß genug um unterschiedliche Arten zu bestimmen, da die Zeugung fertiler Nachkommen möglich ist und die genetischen Unterschiede zu gering sind.

Und Liger, Maulesel und Maultiere bspw. sind zwar die Kinder zweier Arten, aber nicht fertil. Daher kein Gegenargument.

Letztendlich handelt es sich somit nur um Wortklauberei. Ersetzt man Rasse durch Population oder Kultur, dann sind da veränderbare Unterschiede, die sehr wohl für jeden einen Unterschied machen können, jedoch hat das rein gar nichts damit zu tun, dass es Menschenrassen gibt. Das ist klar zu stellen. Die Terminologie ist in Stein gemeißelt.

Wenn man dazu Lust hat kann man den unsympathischen Schwarzen von nebenan natürlich weiterhin gerne abwerten, weil er Schwarz und nicht weil er unsympathisch ist. Denn Schwarz zu sein, daran hat er lange bewusst gearbeitet.

Als Anbeiinfo: Die genetische Vielfalt innerhalb von Populationen ist größer, als die zwischen Populationen. Herr Mbaele hat genetisch also mehr Gemeinsamkeiten mit Herrn Müller, als mit Herrn Okewe.

Für mich ergibt sich daraus nur eines:
Wenn man Jemanden hasst, dann nur, weil man die Person nicht abkann und nicht weil man ihre "Gene" nicht abkann.
Ein dummer/unsympathischer/moralfreier Mensch ist dumm/unsympathisch/moralfrei, weil er eben so geworden ist, durch seine Umwelt und nicht dumm, weil er ein  ["Rasse" einfügen] ist und die Veranlagung dazu hat.
Setzt man das weiße Baby in Namibia ab, wird es genauso wie alle Namibianer sein (Nur ein Beispiel).

Und nein, ich will keine Vermischung der Kulturen. Ich möchte viel mehr, dass die bestehenden erhalten bleiben. Welche Hautfarbe die Leute in einer jeweiligen Kultur haben ist jedoch weitestgehend irrelevant.

Die Menschen sind auch nicht alle gleich, jedoch gleichwertig. Zumindest in ihrem Ursprung.

Und ja, alle Biologen sind jüdische Rabulisten, die einen Einheitsmenschen kreieren wollen. :]

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Samsung (Android) ist das neue Apple (iOS)!

Mal ein kleiner Rückblick:
Anno 2003 waren Appleprodukte der Geheimtipp unter Technikbegeisterten. Es hieß "Ja, Apple hier ... wenn du kein Microsoftmassenmensch bist, musst du Apple-Computer kaufen!"

Anno 2005 hieß es dann: "Hier iPod, voll teuer und so, aber der beste MP3 Player!"

Anno 2007 hieß es dann langsam:" iPhones! Die sind voll cool! Apple wird der neue Stern am Technikhimmel!"

Anno 2011 (Winter) heißt es inzwischen: "APPLE IST VOLL DER SCHWEINELADEN! DIESER KACKHYPE! NUR TOTALE SCHROTTPRODUKTEH!!11111 ICH HASSE APPLE! NUR DUMME SCHAFE LAUFEN iGod Steve Jobs und seiner Scheiße hinterher! HEIL SAMSUNG UND GOOGLE!1111"

(Und dabei liegt der Anteil an nicht-propietären OS bei 50% für Android, 18% für iOS. Was für ein Hype ... Android geht einfach den Weg der billigen Massenware für den Jedermann, wohingegen Apple einen starken, begünstigten kleinen Techniknerdkreis aufrecht erhält.)

Nun ist aus Technik also Religion geworden. Applejünger gegen Androidfanboys. Samsung gegen Apple. Android gegen iOS. Android gegen Apple. HTC gegen Apple. Samsung gegen iOS.

Patentklagen über und über und kein Ende in Sicht, auch nach Jobs' Tod.

Ich jedenfalls hatte von jeher kein Interesse an Appleprodukten. 2009 kaufte ich mir einen iPod Touch 2G, eigentlich aus keinem Besonderen Grund.
2010 hatte ich dann ein Samsung Galaxy S (davor hatte ich bereits auch ein Samsunghandy mit Symbian). Damals fand ich die Idee eines Smartphone OS, dass nicht von Apple stammt noch super.
Jetzt im Herbst 2011 habe ich dieses verkauft und mir ein iPhone 4S geholt.

Mein Fazit nach 1 Jahr: Ich hasse Android.

Erst ein mal: Ja, sicher Google, gerade Google, ist so viel besser, als Apple. :]
Aber nungut, inzwischen ist es ein wahrer Kampf und die Anzahl der "Applehater" schießt in neue Höhen. Bei jeder Meldung bzgl. Apple die 100 Kommentare hat, bestehen 90 aus "SCHEIß APPLE!!1!1111".

Bei Samsung und Androidmeldungen gibt es jedoch maximal 5 pro 100 Kommentare, die meinen, dass Android Schrott sei.
Wer ist nun die Sekte?

Ich persönlich durfte nun 1 Jahr mein Samsung Galaxy S testen. Mein Fazit: 3 / Tag fror das System ein, oder stürzte ab. Es lief stockend und jede Aufgabe benötigte Ewigkeiten. Das Software-Design gefiel mir ebenso nicht.
Internetverbindung per W-Lan herstellen: 10-70 Sekunden.
Apps starten: 5-30 Sekunden.
Mobiles Internet: Unglaublich lahm, manchmal gar nicht möglich (auch bei vollem Empfang).
Dateiverwaltung: Super, wie am PC.
"Desktop": Nicht mein Fall.
Hardwaredesign: Billigplastik, die sich auch so anfühlt und so aussieht.
Hardware: 5MP Kamera, kein Blitz oder Licht, 1 Ghz CPU etc. (somit etwas besser, als iPhone 4)
Appmarket: Der größte Haufen Scheiße, vollgestopft mit Junkware, ohne Übersicht und Ordnung.
Akku: Geht. Smartphone eben. Hält 1-2 Tage unter mäßiger Last.

Die Sachlage sieht ebenso bei der aktuellen Generation (Samsung Galaxy S2 und iPhone 4S) aus: Beide etwa gleiche Ausstattung (8MP Kamera mit Blitz, Dualcore), SGS2 ein wenig besser ... auf dem Datenblatt jedenfalls.


Internetverbindung per W-Lan herstellen: ~3 Sek
Apps starten: 1-10 Sek Sekunden.
Mobiles Internet: Vergleichsweise schnell.
Dateiverwaltung: Ziemlich schlecht.
"Desktop": Ich liebe das schön geordnete Softwaredesign von iOS.
Hardwaredesign: Vollglas und Metall.
Hardware: (Steht darüber.)
Appmarket: Der Größte mit zig Bezahlungsmöglichkeiten, schön geordnet und beinahe keine Junkware, da großräumig überwacht. Immer aktuell.
Akku: Nicht ansatzweise so schlecht, wie oft behauptet wird. Etwas besser, als der meines SGS. Hält 1-3 Tage bei normaler Nutzung.

Meine Erfahrung: 
Android ist langsam, verbuggt (da in 100 Versionen für 100 Geräte verfügbar) und hässlich, dafür offener als System und besser konfigurierbar.
iOS ist schnell, läuft immer aalglatt, dafür ist man (ohne Jailbreak) in einen goldenen Käfig gesperrt.

Der Preis für Appleprodukte ist natürlich nicht angemessen, aber so läuft das nun mal in der Welt. Popularität bestimmt den Preis. Trotz allem ist mein Favorit ganz klar iOS, da die meisten Pro Android Argumente, für mich nicht wirklich von Belang sind, bzw. die Nachteile mich zu sehr stören.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Toleranz, Medien und Lug & Halbwahrheiten

Beginnen wir mit ein bisschen Terminologie:

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.

Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen) ist eine Substantivierung des Verbes akzeptieren, welches verstanden wird als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein.
Dementsprechend kann Akzeptanz definiert werden als Bereitschaft, etwas oder jemanden zu akzeptieren (Drosdowski, 1989).
Es wird deutlich, dass Akzeptanz auf Freiwilligkeit beruht. Darüber hinaus besteht eine aktive Komponente, im Gegensatz zur passiven, durch das Wort Toleranz beschriebenen Duldung. Akzeptanz drückt ein zustimmendes Werturteil aus und bildet demnach einen Gegensatz zur Ablehnung.


Wir sehen also, Toleranz steht für "leben lassen", während Akzeptanz deutlich positiver konnotiert ist und auch neben der Duldung eine gewisse Zustimmung ausdrückt.

Fernab davon ist es ja nunmal so, dass 99% der Menschen, die sich tolerant nennen, weder Toleranz, noch Akzeptanz, üben.
(c) Bernd Zeller

Das geht vom dummen oberflächlichen "Ich bin ja tolerant, aber bei X hört es bei mir auf!", bis zu "Man darf nicht tolerant sein gegenüber Dingen, die nicht tolerant sind!".


Es ist obligatorisch, bei Toleranz, dass man auch nichttolerante Dinge zulässt.Denn das ist die Definition von Toleranz - "Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten".
Den Punkt, dass man die Gesetze des Landes beachtet lasse ich gerne gelten, ansonsten würde alles in Anarchie ausarten. Man muss natürlich keine Morde etc. tolerieren.

Doch so weit kommt es erst gar nicht bei unseren toleranten Mitbürgern, sie nennen sich tolerant und sind im besten Fall beliebig, meist jedoch einfach nur dumm und determiniert.

Sie sind tolerant, außer wenn es um Punks, Vegetarier, Nazis, Ökos, Bodybuilding, (inzwischen) Atomstrom, die FDP und und und und geht.

Die Ironie bei der ganzen Sache ist, dass die Wenigen, die die Charakterstärke besitzen um wahre Toleranz und Friedfertigkeit zu üben, es in den meisten Fällen nicht mehr wollen, da sie bei diesen Abfallhaufen, der sich Gesellschaft nennt, bereits den Glauben daran verloren haben, dass es überhaupt möglich ist eine ganzheitlich, oder wenigstens großteilig, tolerante und friedfertige Gesellschaft zu ermöglichen.

D.h. nun, man ist irgendwann an dem Punkt, als ein Solcher, und sagt "Yeeeey, Welt retten, Liebe und Friede! Ich bin nun ein toleranter Gutmensch!" und nach kurzer Zeit merkt man, dass alle die sagen, sie wären ebenso, weder tolerant, noch intelligent, noch authentisch, noch konsequent sind.

Schlimmer noch, dass der verschwindent geringe Teil, derer, die keine Neandertaler sind, weder vernetzt, noch organisiert scheint und es selbst mit einer Organisation unmöglich scheint, den Mediengesteuerten Pöbel aufzuklären.

Damit kämen wir zu den Ursachen: Inzwischen hat sich ein Homo Perpetuum Mobile entwickelt.
Kleine Menschengruppen haben schon immer den Rest zum Narren gehalten, jedoch nimmt dies durch Medien, Globalisierung und Internet inzwischen neue Ausmaße an.
Man muss die Menschen nicht mehr mit Lügen indoktrinieren, sie tun es selbst, werden aktiv und verbreiten den Müll unter anderen und schlimmer noch - sie sind alles andere, als tolerant, gegenüber Menschen, die den Müll nicht glauben wollen.
Die Indoktrination durch Medien und Umwelt geschieht zwar weiterhin auch durch die Drahtzieher, jedoch ist es kaum noch notwendig.

Das klingt alles beinahe nach Verschwörung, ist jedoch keine: Eine Verschwörung wäre eine organisierte Gruppe, die sich der Öffentlichkeit vorenthält.
Der Witz dabei ist: Das passiert nicht. Die Bürger sind nur so dumm und desinteressiert, dass sie das Offensichtliche nicht sehen.
Man muss heutzutage keine Verschwörungen schaffen um die Leute zu kontrollieren.

Brot und Spiele und soziale Sicherheit machen alles so erträglich, dass Bildung und Denken einfach nur noch als Laster gesehen wird, wenn es nicht notwendig ist.

Noch einmal zurück zu dem Belügen der Öffentlichkeit: Ich meine nicht, dass überall Lügner stehen und den Leuten mit bösartigen Hintergedanken Lügen erzählen.
Es ist viel mehr so, dass die Lügner selbst von ihren Wahrheiten überzeugt sind und es gar nicht als Lüge wahrnehmen.

Ich selbst würde schätzen 40% Lügen, 40% Halbwahrheiten. Denn alles ist natürlich nicht unwahr, nur weil es "Alle" denken, oder in den Medien kommt.
Aber wer hat nicht schon Beiträge im TV gesehen über ein Thema, wo er dachte "Nein ... nein ... einfach nein ... auch nicht ... auch nur halb wahr ... dumm? ... nein!".
Aber bei anderen Themen ist dies auch der Fall, wie bspw. Politik, Wirtschaft, nur haben die Wenigsten Interesse daran und Hintergrundwissen, so sehen sie keine Halbwahrheiten und Lügen.

Noch einmal zurück zu "den Drahtziehern". Klingt jetzt finster und voll mystisch, ist es aber nicht.
Wenn man sich Produktbewertungen in Bodybuildingzeitschriften anschaut (kann man auf Alles übertragen), dann sieht man in Zeitschrift A "Produkt x boostest sie bis zum Mond!!!!111 50kg Muskeln in 2 Tagen!!!!!!!1111111 Wissenschaftlich bewiesen!" und in Zeitschrift B "Produkt x ist totaler Mist, hat keine Wirkung, aber Produkt b boostest ihr Training! 100kg Fettabnahme in 10 Minuten und 70 kg Muskelzuwachs!!!!!!1".
Schaut man nun auf die Ursprünge der "wissenschaftlichen Studien" und wer sie finanziert hat, wird klar, dass es die Produkthersteller waren.
Ergo: Man kann nur den eigenen Erfahrungen trauen.

Gleichermaßen verhält es sich mit allem Anderen: Die Tabakindustrie und die Alkoholindustrie leugnet die Schädlichkeit ihrer Produkte, die Fleischindustrie verbreitet Gerüchte über Vegetarismus usw - alle beschmutzen den "Feind" mit Lügen.

Der Mensch ist am Klimawandel Schuld ist ein Paradebeispiel für Promoting - der eine ganze Industrie emporhebt. (Schuld ist er nicht direkt daran. Das Klima unterliegt Schwankungen, die Sonnenaktivität beeinflusst es zudem sehr. Und dennoch kann der Mensch weniger gegen den Klimawandel tun, als ihm weiß gemacht wird. Womit es eine Halbwahrheit ist. Dennoch: Nur weil man es nicht 100% wett machen kann, ist es ebenso schwachsinnig den Planeten noch bei seinem Untergan zu unterstützen. Der Mensch hat sehr wohl Einfluss auf Klima, Wetter und Umwelt. Insbesondere auf das Klima nicht so riesigen, jedoch hat er Einfluss.)

Ebenso bei Politik. Wie oft hört man "Jaja, die Sieger schreiben die Geschichte!" und dann "Jaaaaaaa, das ist alles so gewesen, wie die Amerikaner es sagen! Der 2. Weltkrieg ist exakt so verlaufen!".
Was denn nun ... konsequent hinterfragen is' heute nur ein Grund angepöbelt zu werden.

Schlussendlich gibt es 3 (4) Möglichkeiten um das Problem zu lösen:
a.) Planet in die Luft jagen. x3
b.) Aufklärung der determinierten Bevölkerung: Ja, der wünschenswerteste und erstrebenswerteste Weg. Funktioniert nur nicht, scheinbar. Aber die Hoffnung muss man ja dennoch nicht ganz aufgeben.
c.) Eine kleine Gruppierung Aufgeklärter übernimmt die Macht über die Schafe.
d.) Neue Nation gründen, nur mit Aufgeklärten.

Ob eine davon je Erfolg haben wird, ... man weiß es nicht, aber das heißt ja nicht, dass man es nicht versuchen braucht.
Noch erbärmlicher als ein determinierter Schafsmensch zu sein, ist es keiner zu sein und dennoch Nichts zu tun, obwohl man noch keine echten Versuche unternommen hat.

Achja, P.S.: 
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“



Donnerstag, 27. Oktober 2011

Fiat iustitia, et pereat mundus

Oft nur im Sinne von "und möge die Welt zugrunde gehen" als "et pereat mundus" zitiert, finde ich ist dieses Zitat als ganzes im Kontext eine ziemlich weitreichende Maxime.

Aber es als rein nihilistischen, negativen Begriff zu nutzen passt genau zu dem Typus Mensch, der es u.a. tut, dem unreflektierten Neuling oder Vollidiot im Schwarzmetall, der Misanthropie als Ausrede für Egoismus und eine "Alles egal" - Attitude missbraucht.

Wenn man nur den zweiten Satzteil zitiert wird aber das Wichtigste weggelassen:

Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde.

Die Gerechtigkeit. Mit Sicherheit ist dieses Zitat in keinem Kontext zu Misanthropie getan wurden, ebensowenig hat es einen unbedingten Bezug dazu, ich finde jedoch, dass dieses Zitat die zugrundeliegende Haltung für eine reflektierte, durchdachte Misanthropie sehr schön zur Geltung bringt.

Die erste Bezeugung dieses Sinnes wird Papst Hadrian VI. (1459-1523) entlehnt. Bedeutung hat der Satz auch als Wahlspruch des Kaisers Ferdinand I.(1503–1564). Er überliefert und charakterisiert eine Haltung, die sich Rech um jeden Preis verschaffen will. In dieser Bedeutung wird der Satz auch heute zumeist verstanden, d.h. als eine Maxime, die um der Gerechtigkeit willen selbst den Weltuntergang in Kauf nimmt.

Eigentlich ja selbsterklärend, aber: Der Mensch ist schlecht und negativ für den Planeten. Ergo: Mensch muss vom Antlitz der Erde hinweggefegt werden, denn dies wäre nur gerecht. Grundsätzlich ist das wohl das Grundgefühl, wenn man Misanthropie empfindet. Hinzu kommen natürlich, eigentlich eher irrelevante, persönliche Gefühle der Menschenscheu und der Abneigung gegenüber der Spezies, jedoch ist das in den meisten Fällen eher kindische Sozialangst, denn wahre Misanthropie.

Dennoch, reflektiert bedeutet, dass man niemals nur die eine Seite der Medaille sehen darf:
Der Satz wird ironisch in dem Sinne zitiert, um eine Rechtsauffassung und Rechtspraxis zu kritisieren, die die Bewahrung der Rechtsprinzipien um jeden Preis, auch zum Schaden der Gesellschaft, durchzusetzen gewillt ist.

Jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt hat, dürfte mir zustimmen, dass Misanthropie nichts Gutes ist. Es ist ungewollt - denn wer, außer einem profilierungssüchtigen Kind - würde Menschen absichtlich hassen wollen?
Man hasst sie, weil man nicht anders kann, weil es gerecht ist. Würde der Mensch sich ändern, so wäre es natürlich naheliegender "ein Auge zuzudrücken" und der Art ihre Fehler zu vergeben, denn sie, die Spezies Mensch, kann sie ja wett machen.

So wären wir wieder bei dem Ausgangspunkt von Allem: Der starke und gute Weg ist es für eine erhaltenswerte Welt zu kämpfen, anstatt dabei zuzuschauen, wie sie sich zugrunde richtet (oder dies womöglich noch zu beschleunigen). Dass man dabei emotional oft hin und her gerissen ist, ist eine gänzliche andere Sache.