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Mittwoch, 3. Juni 2015

Musik nach Wichtung.

Necros Christos, Watain, Blaze of Perdition, Kriegsmaschine, Mgla, Rome, Spiritual Front, Ghost, Maximum the Hormone, Lykke Li, Two Steps from Hell, Joe Hisaishi

Katharsis, Arckanum, Avsky, Irkallian Oracle, Iperyt, Oremus, Burzum, Ragnarok, Urgehal, Behexen, Devathorn, Peste Noire, Svartidaudi, Carpe Noctem, Bölzer, Cult of Fire, Ithdabquth Qliphoth, The Stone, Summoning, Rattenfänger, Puissance, Triarii, TriORE, Von Thronstahl, Werkraum, Of the Wand & the Moon, November Növelet, The Birthday Massacre,  Johnny Flesh & the Redneck Zombies, The Pretty Reckless, Beastmilk, The Smiths, Nachtmahr, Hans Zimmer, Murray Gold, Howard Shore, Hirasawa Susumu, Masami Ueda, Nobuo Uematsu, 

Absurd, Beyond, Camulos, Charon, Fornost, Nawaharjan, Odal, Old, Blodsrit, Craft, IXXI, Mortuus, Panphage, Pest (Swe), Sorhin, Darkthrone, Crepusculum, Morowe, Gorgoroth, Celestial Bloodshed, Satyricon, Taake, One Tail One Head, Azaghal, Horna, Satanic Warmaster, Sargeist, Hurusoma, Serpent Noir, The One, Thy Darkened Shade, Blacklodge, Aosoth, Antaeus, Ad Hominem, Haemoth, Sons of Fenris, Sinmara, Judas Iscariot, Weltmacht, Black Witchery, Teitanblood, Inquisition, Fides Inversa, Genocide Shrines, Emptiness, Void Meditation Cult, Deströyer 666, Portal, Witchrist, Death Karma, Malthusian, ZOM, Heresiarch, Diocletian, Vassafor, Darkspace, Countess, Inconcessus Lux Lucis, Amestigon, Eerie, Lunar Mantra, Urfaust, Crypt Lurker, Revenge, Antediluvian, Goat Penis, Corpus Christii, FOAD!, Death in June, Hekate, Klammheim, Sturmpercht, Dead can Dance, Art Abscon(s), King Dude, Naevus, Haemorrhage, Hanzel & Gretyl, Japanische Kampfhörspiele, Kvelertak, Manowar, The Oath, Lucifer, Black Oath, Chelsea Wolfe, Ancient VVisdom, Fiddler's Green, Queen, Forthcoming Fire, Kitty in a Casket, The Crimson Ghosts, Blitzkid, Wednesday 13, Misfits, In Extremo, Amy MacDonald, Cascada, Fred Röttcher, Groover Coverage, Jan Hegenberg, Grimes, Crystal Castles, Depeche Mode, Kate Nash, Lenka, Of Monsters & Men, Imee Ooi, Morissey, Dioxyde, FGFC820, Suicide Kommando, Tumor, Tommy Heavenly 6, Girls Dead Monster, Babymetal, Nana Mizuki

Alchemyst, Ascension, Black Magick SS, Chaos Invocation, Drowned, Dysangelium, Kvlt of Hiob, Venenum, Bloodline, Eosphorus, Nefandus, Skuggan, War, Arkona, Kaoskult, Mastiphal, Medico Pest, Raus!, Massemord, Voidhanger, Deus Mortem, Cultes des Ghoules, Tsjuder, Tortorum, Desolate Shrine, Goatmoon, Perdition Winds, Ampulheta, Juno Bloodlust, Gallhammer, Magane, Ssorc, Endless Dismal Moan, Cataplexy, Ravencult, Astral Aeon, Abominor, Mispyming, The Pagan Dead, Borgne, Antinomian, Horned Almighty, The Days of the Trumpet Call, Igorr, Haus Arafna, Leger des Heils, Gabe Unruh, Arktau Eos, Lana del Rey


Kvltist, Leichenzug, Nox, Nuclear Magick, Diabolicum, Flagellant, Heresi, Nifelheim, Orcivus, Kaosritual; Disiplin, Omega, Sadistik Exekution, Gospel oft he Horns, Ain Sof Aur

Freitag, 16. Januar 2015

Muskelregeneration und Wiederholungsbereiche

0 - 6 Kraft
7 - 12 Hypertrophie
12+ Ausdauer

Diese Aufteilung ist einem Zufall geschuldet, der durch die üblichen und altbewährten Trainingsmethoden entsteht.

Gehen wir einmal in die Tiefe.

Regeneration von Muskelfasern:
1. Glucosespeicher füllen  (Kraft & Pump)
2. Mikrotraumata beseitigen
3. intramuskuläre Koordination auf Vordermann bringen  (Kraft)
4. Zellbestandteile, vorrangig Mitichondrien (Zellatmung) und Glucosespeicher, optimieren  (Kraft & Ausdauer)

An diesem Punkt haben wir Kraftzuwachs ohne signifikanten Massezuwachs.

5. Dickenwachstum der Muskelfasern über das alte Limit hinaus (Superkompensation)

Phasen 1-4 benötigen nun sagen wir mal 48 Stunden. Phase 5 weitere 24 Stunden.

Trainiert man 48 Stunden nach Trainingseinheit A erneut Trainingseinheit A, dann kommt es zu keiner Phase 5.
Alles beginnt von Neuem und man hat Kraftzuwachs ohne Masseaufbau.

Wiederholungen im niedrigen Bereich bedeuten (wenn man kein Training für Kinder machen möchte) höheres Gewicht und somit mehr Mikrotraumata und eine ungleich höhere Belastung für Gelenke und ZNS.
Dies erhöht die Dauer von Phase 1-4. Hat zur Folge, dass die Chance, dass Superkompensation vor erneuten Verletzungen stattfinden kann sinkt.
Ergebnis: Mehr Kraftzunahme, ohne Massezunahme.

Wiederholung im mittleren Bereich mit moderatem Gewicht (70-85% 1RM) senken die ZNS/Gelenkebelastung und verursachen weniger Mikrotraumata.

Wiederholungen im hohen Bereich beanspruchen vor allem Energiereserven (Sauerstoff und Glucose v.a.), verursachen dabei aber kaum Mikrotraumata. Der Muskel hat quasi in seiner Regeneration keine Aufgaben, außer Glucosespeicher und Mitochondrien zu optimieren. Im schlechtesten Fall fällt der Reiz so gering aus, dass überhaupt keine Superkompensation stattfindet.

Letztendlich muss man alles aufeinander abstimmen. Möchte man viel Hypertrophie erreichen, dann muss man den Erholungszeitraum verlängern (oder effektiver gestalten durch mehr Nahrung und andere regenerationsfördernde Maßnahmen) oder die Belastung senken, ohne dabei zu wenig Wachstumsreiz zu verursachen.

Alle Muskelfasern zu rekrutieren ist relativ schwierig, jedoch am besten machbar mit viel Abwechslung.
Das Wachstumspotenzial der "schnellen" Muskelfasern (hohe Wdh Zahlen) ist jedoch relativ gering, wenn auch nicht irrelevant. Dennoch ist es nicht möglich nur "tiefe" oder "langsame Muskulatur" oder irgendwas zu isolieren. Jede Wdh-Anzahl in jedem Bereich rekrutiert jede Art von Muskelfasern.

Die meisten Metastudien sagen, dass der mittlere ( 6-8 ) bis hohe ( 10-12 ) Bereich für den durchschnittlichen naturalen Athleten und ein "verhältnismäßig hohes Volumen" mit einer Frequenz die einen Muskel 2/Woche belastet am besten sind, für das Ziel der Hypertrophie.

Dass Strongmen dünnere Arme haben, als Bodybuilder liegt nicht zuletzt am Verhältnis von Kraft zu Umfang. Würden Bodybuilder ihren Muskeln nicht die nötige Regenerationszeit zukommen lassen, dann hätten sie in etwa die selbe Menge an Kraft aber weitaus dünnere Arme. So wirkt es, als wären Bodybuilder schwach, sind sie doch ihres Trainingsstandes entsprechend stark. Ihr Ziel ist es eben nur, dass die Muskelfasserdicke ungleich mehr zunimmt auf einen Stärkezuwachs, bei dem bei Strongmen in Anbetracht ihrer Trainingsgestaltung, eben viel weniger passiert.
Merke: Bodybuilder sind nicht schwach, Strongmen scheren sich nur nicht um die Dicke ihrer Muskelfasern!

(Meine persönliche Erfahrung entspricht dem ganzen im Übrigen. Ich habe 2-3 Jahre vorrangig im niedrigen Bereich trainiert (und viel zu wenig gegessen) und habe mich gewundert, warum im Studio überall Atzen (im Vergleich zu mir) umherlaufen die mit meinen Aufwärmgewichten trainieren ...)

Dienstag, 22. April 2014

Musikpräferenzen, die Dritte

Seitdem ich es geschafft habe, endlich wieder unter die aktiven Musiksammler (endlich ein Plattenspieler und das zugehörige Expeditplattenregal!) zurück zu kehren, ist auch meine musikalische Aufgeschlossenheit und mein Interesse an musikalischer Weiterbildung gestiegen, was dazu geführt hat, dass ich in den letzten 5-6 Monaten ähnlich viele neue Interpreten kennen gelernt habe, wie die 2-3 Jahre davor.



Kategorie I (Black & Death Metal)




Deutschland (22)
Absurd
Alchemyst

Ascension
Beyond
Black Magick SS
Camulos
Chaos Invocation
Charon
Drowned
Fornost
Katharsis

Kvlt of Hiob
Kvltist
Leichenzug
Nargaroth
Nawaharjan (!)
Necros Christos (!)
Nox
Nuclear Magick
Odal
Old
Venenum

Schweden (20)
Arckanum
Avsky
Blodsrit
Bloodline
Craft
Diabolicum
Flagellant
Heresi
Irkallian Oracle (!)
IXXI
Mortuus
Nefandus (!)
Nifelheim
Orcivus
Panphage
Pest
Sorhin
Skuggan
War
Watain

Polen (15)
Arkona
Blaze of Perdition (!)

Crepusculum
Iperyt
Kriegsmaschine (!)

Kaoskult
Mastiphal
Mgla (!)
Medico Peste
Oremus
Raus!
Massemord
Voidhanger
Deus Mortem
Morowe 
Cultes des Ghoules

Norwegen (12)
Burzum
Darkthrone
Gorgoroth
Kaosritual
Ragnarok
Celestial Bloodshed
Satyricon
Taake

Tsjuder
Urgehal
Disiplin
One Tail, One Head

Griechenland (7)
Omega
Serpent Noir
Ravencult
The One
Astral Aeon
Devathorn
Thy Darkened Shade

Finnland (6)
Behexen
Goatmoon
Azaghal
Horna
Satanic Warmaster
Sargeist


Frankreich (6)
Blacklodge

Aosoth
Peste Noire
Antaeus

Ad Hominem
Haemoth

Island (5)
Svartidaudi
Sinmara
Carpe Noctem
Abominor
Mispyrming

USA (4)
Judas Iscariot
Weltmacht
Black Witchery
Void Meditation Cult

Australien (4)
Deströyer 666
Gospel of the Horns
Sadistik Exekution
Portal

Griechenland (3)
Ravencult
The One
Astral Aeon

Niederlande (2)
Countess
Urfaust

Neuseeland (2)
Witchrist
Heresiarch

Schweiz (2)
Darkspace
Bölzer

Tschechien (2)
Cult of Fire

Death Karma

Irland (2)
Malthusian
ZOM

Österreich 
Summoning

Dänemark
Horned Almighty

Großbritannien
Antinomian

Portugal
Corpus Christii

Litauen
Fuck off and Die!


Ukraine
Rattenfänger

Spanien
Teitanblood

Kanada
Revenge

Kolumbien
Inquisition

Sri Lanka
Genocide Shrines

Russland
Ithdabquth Qliphoth (!)

Kategorie II
Death in June, Hekate, Klammheim, Puissance, Rome, Sturmpercht, Triarii, TriORE, Von Thronstahl, Werkraum, Dead can Dance, The Days of the Trumpet Call, Igorrr, Haus Arafna, Art Abscon(s), :Of the Wand and the Moon:, Leger des Heils, Gabe Unruh, King Dude, Arktau Eos

Kategorie III
The Birthday Massacre, Ghost, Haemorrhage, Hanzel & Gretyl, Japanische Kampfhörspiele, Kvelertak, Manowar, The Oath, Black Oath, Chelsea Wolfe

Kategorie IV
Agonoize, Dioxyde, FGFC820, Nachtmahr, Suicide Commando, Tumor, Emilie Autumn

Kategorie V
Amy MacDonald, Cascada, Basshunter, Fred Röttcher, Groove Coverage, Jan Hegenberg, Lykke Li, Lana del Rey, Grimes, Crystal Castles, Depeche Mode, Kate Nash, Lenka

Kategorie VI
Ancient VVisdom, Fiddler's Green, Maximum the Hormone, Queen, Forthcoming Fire, Kitty in a Casket, The Crimson Ghosts, Johnny Flesh & the Redneck Zombies, Blitzkid, Wednesday 13, Misfits, The Pretty Reckless, In Extremo

Kategorie VII (J-Pop, J-Rock, Anime OST,  (jap. Videospiel) Kompositionen)
Einiges (Two Steps From Hell (Movie OST), Hans Zimmer (Movie OST), Murray Gold (Doctor Who), Howard Shore (HDR), Joe Hisaishi (Ghibli), Hirasawa Susumu (Kon-Anime), Girls Dead Monster (Anime OST), Nobuo Uematsu (Square Enix), Tommy Heavenly6, Babymetal, Nana Mizuki, Kishida Kyoudan & the Akeboshi Rockets
 ...)


Des Weiteren gilt, rein nach Gefühl geordnet, folgendes:

Black Metal > Black / Death Metal > diverse Rocksubgenre, Neofolk, Gothenkram > Pop, Singer / Songwriter & Elektronisches > Klassik, OST, Neoklassik, Martial, Ambient, ... >* Melodic Death > Heavy Metal > Power Metal > Punk >** Thrash Metal >  Hardcore > Doom Metal > Radiopop, Chartrock, Deutschrock > Schlager / Volksmusik > R'n'B & Reggae > Rap.

* ab hier höre ich eigentlich aktiv nichts mehr.
** ab hier verabscheue ich die Musik weitestgehend richtig.
*** Ausnahmen bestätigen die Regel.

Freitag, 18. April 2014

Antifatalismus und paranormale Erlebnisse

Wenn ich manchmal nur durch Zufall irgendwo esoterisch angehauchte Wahndiskussionen über "paranormale Erlebnisse" durchlese, dann kann ich immer wieder nur mit dem Kopf schütteln.
Es geht hierbei nicht im Geringsten darum, ob es "Paranormales", d.h. übersinnliche Dinge, gibt, sondern darum, dass jede Geschichte, die ich bisher dazu gehört habe klang, als wäre sie von einem Dreijährigen erdacht.
Man kann quasi pro Satz 1 Widerspruch finden und für jede "gruselige" Gegebenheit ergeben sich 100 rationale Erklärungen.
Aber wenn man glauben möchte, dann glaubt man eben. Die Welt ist wohl einfach zu langweilig, so dass man sich Manifestationen von dutzendfach formulierten Gedanken der Phantastik wünschen muss.

Aber befasst man sich mit diesem Thema, dann trifft man auf die gleiche Argumentation, wie derjenigen, die meinen, dass Rausch die Sinne erweitern würde. Ein Neuronengewitter im Hirn in ein Tor in eine andere Welt umzudeuten ist die hirnrissigste Idee, die man sich vorstellen kann, wenn man nur ansatzweise verstanden hat, wie Neurotoxine und Psychopharmaka auf die Schaltzentren im Hirn wirken.
Nur weil man halluziniert heißt es nicht, dass es echt ist, vor allem wenn man es tut, aufgrund der Einnahme von Nervengiften oder anderen psychoaktiven Substanzen.

Das Hirn kann einem im nüchternen Zustand schon 1000 Streiche spielen, aber im Rausch braucht man gar nicht erst anfangen so zu tun, als seien die eigenen Wahnvorstellungen wirklich.
Und da sind wir wieder beim Anfang: Im weiteren Sinne kann der Körper sich auch selbst Rauschzustände versetzen (Adrenalinausschüttung) - wer hat nicht schon mal erlebt, wie schnell Menschen panisch werden können? Oder wie einfach die Augen einem einen Streich spielen können?

Nach den Erzählungen Einiger zu urteilen habe ich schon dutzende "paranormale Erlebnisse" gehabt, allerdings gab es jedes mal nach nur sekündigem Durchdenken 100te rationale Erklärungen dafür und ich bin, im Gegensatz zu manchem "Miterleber", nicht herum gerannt und habe mir etwas zusammen phantasiert und anderen davon erzählt, um eine spannende Geschichte zu haben.

Wie dem auch sei - bei solchen naiven Berichten kommt man nicht umhin rauszuhören, dass immer etwas Fatalismus mitschwingt.
"Es war so vorhergesehen, dass ich den Geist meines Opas sehe, nachdem er in der Nacht gestorben war, ich aber gar nichts davon wusste, bis zum nächsten Morgen! ZOMFG! O_O"
So eine Gülle.

Ich habe mitunter vernommen, dass Jemand meinte, dass man sich als Kind ja eingeredet hat, dass sowas Zufall sein muss, doch jetzt wo man superschlau und erwachsen ist weiß man - es gibt keine Zufälle. ALLES IST VORHERBESTIMMT! BUHUUUU!
-> Fatalismus.

Unter Fatalismus versteht man eine Weltanschauung, die davon ausgeht, dass das Geschehen in Natur und Gesellschaft durch das Schicksal (lateinisch fatum) unabänderlich bestimmt wird. Fatalisten halten die Fügungen des Schicksals für unausweichlich und meinen, der Wille des Menschen könne ihnen nichts entgegensetzen. Daraus ergibt sich aber nicht zwangsläufig die Folgerung, menschliche Entscheidungen und Handlungen seien sinnlos.

Es ist doch de facto exakt umgekehrt. Naive Kinderchen und alkoholisierte Jugendliche denken, dass es real gewesen ist und wenn man etwas Abstand gewinnt und nicht mehr ganz so dämlich ist, dann weiß man, dass es Zufälle und Täuschungen gibt. Zuhauf. Dauernd. Überall.

Man könnte nun meinen: Ja, manche Zufälle sind aber wirklich TOTAL unglaublich! Ohja, das muss Schicksal gewesen sein.

Nun. Die menschliche Psyche, d.h. das Gedächtnis vor allem - ist selektiv.
Nehmen wir ein Beispiel: Man verpasst die Bahn. Jedes mal 1 Sekunde vor der Abfahrt. Jaja, so ist das. Man ist solch ein Pechvogel. (Ich will nicht bezweifeln, dass es wirklich Pechvögel gibt.)
In 1 Monat ist dies, sagen wir mal ..., 20 mal passiert. Und man vergisst dabei, dass man die Bahn 200 mal erwischt hat. Diesen Moment hat man unglaublich schnell vergessen und damit meine ich - völlig aus dem Hirn gelöscht - ist ja irrelevant, so ist das nun mal: Man steigt in die Bahn und sie fährt los.
Was zurück bleibt: Man verpasst die Bahn. J E D E S Mal  (das kann doch kein Zufall sein!) ... nicht.

Exakt diese Sache kann man - gerade bei sehr seltenen Ereignissen - auf das große Ganze übertragen. Und wenn ich mir dies durchdenke, so kann ich nur zu Protokoll geben: Ich bin Antifatalist. Und Rationalist.

Es gibt unendlich viele unerklärbare Dinge da draußen, doch das heißt nicht, dass die "paranormal" oder "metaphysisch" sind. Wir haben einfach nur noch nicht die Mittel oder die Idee gehabt, um sie wissenschaftlich zu erläutern.

Dienstag, 11. März 2014

Look good, feel bad - oder: Wider die Wohlfühldiktatur

Diäten ohne Hunger. Sexy ohne Sport. Intelligent ohne Bildung. Groß ohne HGH ... oh wait. Ok, das letzte lassen wir mal.

Heutzutage gibt es viele Anhänger einer geradezu fanatischen Wohlfühlsekte: Man will "Leid" um jeden Preis vermeiden. Ergebnisse, ohne Leistung. Hier soll es jedoch nur um den Punkt der Körperrekomposition gehen, auch wenn sich diese Situation auf viele Lebensbereiche übertragen lässt.

Und dem ganzen schließen sich auch gerne semiseriöse "Ärzte" und "Ernährungsberater" an: Wer Hunger hat in der Diät, wird keinen Erfolg haben! Wenn man sich anstrengt beim Sport, dann ist das schlecht! Wenn man sich alle 5 Tage 3 Menüs bei McDonalds gönnt dann geht das schon! Sie sollen sich nichts verbieten, ALLES ist erlaubt!

Und wegen solchem Dreck scheitern auch 80% der Menschen an ihren Bemühungen ihren Körper in die Form zu bringen, die sie sich wünschen.
Sie erwarten Erfolg, ohne eine Leistung dafür zu erbringen. Leiden ist pöhse und da bekommt man am Ende auch noch schlechte Laune oder so ...

Die Wahrheit ist jedoch - falls man etwas höhere Ansprüche an sich stellt, als 500 Meter joggen zu können, ohne umzukippen, und "skinnyfat", oder für Frauen abgemagert und dennoch schwabbelig, zu sein, dann ist Leiden Teil des Prozesses.

Wenn man seine Diät nicht 100% perfekt plant mit allerlei unschmackhaftem und niedrigkalorischem Kram in 10 Mahlzeiten aufgeteilt, dann ist die Chance, dass man Hunger, v.a. gegen Abend, bekommt bei sagen wir 80 - 90%. Und das so lange die Diät durchgeführt wird.
Wenn man straffe Haut möchte, die vor allem deswegen straff ist, da sie durch die Muskeln gespannt wird, dann ist es nötig etwas dafür zu tun. 5 Stunden joggen bringt einem da nicht viel, es sei denn man hat ein über die Maßen gutes Bindegewebe. Und professionelle Jogger sehen nun mal in der Regel aus wie abgemagterte Ex-KZ-Häftlinge mit Haut, die auf dem Knochen hängt.



Bei Männern gilt das ganze sowieso - nein Fußball trainiert die Beine nicht, nein nur Brust und Bizeps trainieren macht einen nicht zu einem Tier.

Look good, feel bad - das ist die Wahrheit. Oder, wie es gerade im Bodybuilding bekannt ist - NO PAIN, NO GAIN.
Es ist doch so - Sport macht keinen Spaß. Jedenfalls nicht in dieser Intensität, ob nun High Intensitiy - Kardio für Fettabbau oder eben ordentliches Training. Die Freude am Training gewinnt man durch Erfolge. Man schafft 5 Kilo mehr, 1 Satz mehr, man sieht mit Pump nach dem Training super im Spiegel aus. Wem gefallen schon Schmerzen? Oder hungrig sein? Oder Kram essen der gesund ist, aber zum Kotzen schmeckt?
Aber darum geht es nicht. Darum geht es nie, auch außerhalb von Bodybuilding und Sport allgemein.


Donnerstag, 13. Februar 2014

persönlicher Jahresrückblick 2013

Etwas spät, daher nehme ich die 6 Wochen des Jahres 2014 einfach mal hinzu.

Beste Filme 2013:
1. Hobbit 2
2. Man of Steel
3. Pacific Rim
4. Tribute von Panem 2
5. Evil Dead
6. Iron Man 3
7. Mama
8. The Conjuring
9. Dr. Who 50th Anniversary

Beste Musik 2013:
1. Kriegsmaschine - Enemy of Men
2. Cult of Fire - मृत्यु का तापसी अनुध्यान

Beste Neuentdeckung:
Cult of Fire, Johnny Flesh, :OTWATM:, Irkallian Oracle, Ithdabquth Qliphoth

Beste Serie:
Doctor Who (!!!), Community, American Horror Story

Bestes Spiel: 
Bioshock Infinity, Skyrim, GTA 5 (teilweise noch nicht viel gespielt)

Bestes Essen 2013:
AYCE Schnitzelculture, Burger im Leos, Silvesterfressgelage

bestes Internetfundstück:
Discogs

Beste Zeitschrift 2013:
-

Meist gehört 2013:
Zu viel.

Anschaffung des Jahres:
neuer Computer (!), Plattenspieler, Plattenregal, Platten, Bluetooth-Kopfhörer

Bester Ausflug 2013:
1. Sachsentherme
2. Nova Eventis
3. Berlin im Januar
4. Baptism by Fire in Essen
5. Buchmesse
6. Ausflüge in den Park mit Club Mate
7. Deathkult Open Air

Erkenntnis des Jahres:
Die Zukunft nimmt langsam Form an.

3 Pläne für 2014:
1. Sauberer und guter Muskelaufbau ohne Fett zu werden. Vorher Diät beenden.
2. Masterplan umsetzen. Studium möglicherweise wechseln und dann erfolgreicher denn je fortsetzen.
3. Die Entwicklungen der letzten 10-15 Monate in fast allen Belangen fortführen.

Sonstiges:
- Nebenjob! Endlich mal etwas Geld.
- 10 Kilo in 10 Monaten zugenommen. Nun den Fettanteil wieder los werden.
- Begonnen ernsthaft Vinyl, Tapes und CDs zu sammeln.

Dienstag, 17. September 2013

musikalischer Werdegang

Bis 1999: Abgesehen vom Grundschulhype um Supa Richie und Schlümpfe-CDs nur durch Radio und Charts mit Musik in Kontakt gekommen.
1999: Rammsteins Mutter MC, selbst überspielt. Auch mit drauf: der Papa Roach Titel Last Resort.
2000-2003: So richtig aktiv nichts gehört, aber Groove Coverage und viele Chartlieder, immer mal wieder, gemocht.
Ende 2003: Linkin Park, Avenged Sevenfold, System of a Down, Stone Sour und vor allem Slipknot kennen gelernt und gemocht.
Sommer 2004: Children of Bodom kennen gelernt und nach anfänglicher Skepsis Fanboy geworden.
Sommer 2005: Finntroll lösten CoB als Lieblingsbands ab. Ansonsten fügten sich Eisregen, Korpiklaani, Ensiferum, Wintersun, Eluveitie, Equilibrium und Amon Amarth in die Musikvorlieben ein.
Herbst 2005: Naglfar, Dimmu Borgir, Satyricon, Absurd, Taake, Nargaroth, Darkthrone entdeckt und für gut befunden, Erste eigene CDs waren: Under a Funeral Moon und Stormblast 2005. Das Interesse an Folk Metal und Pagan Metal nahm auch weiterhin zu. Frühjahr
2006: Taake avancierte zur neuen Lieblingsband. Das Interesse an Folk und Pagan Metal sank langsam.
Herbst 2007: Das Interesse an Pagan und Folk Metal war etwa auf 30% des Höchstwertes gesunken. Black Metal nahm diesen Freiraum ein.
Herbst 2008: Das Interesse an Pagan und Folk Metal ist quasi gänzlich erloschen. Zu Black Metal gesellten sich erste wenige Vorlieben in Neofolk, Martial Industrial und verschiedener Gothenmusik. Watain avancierte zur neuen Lieblingsband.
2009: Mgla, Kriegsmaschine, Blaze of Perdition und Arckanum gesellten sich über die Zeit zu den Lieblingsinterpreten hinzu.
Seit 2010: Keine großen Veränderungen, alle Auseinandersetzung mit den zuletzt genannten Genres intensiviert. Popmusik (bspw. Lykke Li, Lana del Rey, Grimes, Amy MacDonald ) und Ausnahmen finden sich auch hier und da wieder. Außerdem wieder vermehrt mit alten Vorlieben, wie J-Rock & J-Pop, Soundtracks oder Eurodance und ähnlichem beschäftigt. Weiterhin ein wenig mit okkulter Musik an sich auseinandergesetzt. KSM und Mgla würde ich seit 2012 als meine aktuellen Lieblingsinterpreten bezeichnen.

Montag, 16. September 2013

Musikanalyse II

Part I vom 14.01.12 gibt's hier.
Also etwa 620 Tage her. Ich lege diesen Post einfach mal genauso an, wie den alten.

Während ich gerade alte Geschichten über die Costa Concordia im TV sehe und eine Pizza von Joeys mit Hähnchenbrust, Mozarella und Tomaten esse, werde ich  die Musik, die ich zur Zeit mag listen. Dazu zählt alles, was ich aktiv höre, sowie auch, was ich zur Zeit zwar nicht höre, aber wovon ich prinzipiell die Musik noch immer gut finde.

Die Liste ist wahrscheinlich so oder so fehlerhaft, da mir Band entfallen, oder ich sie nicht mit rein nehme, da ich nur 1-2 Lieder mag und mich noch nicht intensiver damit beschäftigt habe.


"!" bedeuten, dass ich diese Interpreten zum Zeitpunkt des Beitrages sehr gerne gehört habe.


Kategorie I

Polen (10)
Blaze of Perdition (!)
Iperyt
Kriegsmaschine (!)
Mgla (!)
Oremus
Massemord
Voidhanger
Deus Mortem (!)
Morowe (!)
Cultes des Ghoules

Deutschland (9)
Alchemyst
Camulos
Chaos Invocation
Fornost
Katharsis
Nargaroth
Nawaharjan (!)
Odal
Old

Norwegen (9)
Burzum
Darkthrone
Gorgoroth
Ragnarok
Satyricon
Taake
Urgehal
Disiplin
One Tail, One Head

Schweden (7)
Arckanum
Avsky
IXXI
Pest
Sorhin
War
Watain

Finnland (4)
Behexen
Goatmoon
Azaghal
Horna

Frankreich (3)
Blacklodge
Peste Noire
Antaeus

USA (3)
Judas Iscariot
Weltmacht
Black Witchery

Niederlande (2)
Countess
Urfaust

Australien (2)
Deströyer 666
Gospel of the Horns

Tschechien
Cult of Fire

Litauen
Fuck off and Die!

Österreich
Summoning

Spanien
Teitanblood

Kanada
Revenge

Neuseeland
Witchrist

Kolumbien
Inquisition

Kategorie II
Agonoize, Dioxyde, FGFC820, Nachtmahr, Suicide Commando, Tumor

Kategorie III
Death in June, Hekate, Klammheim, Puissance, Rome, Sturmpercht, Triarii, TriORE, Von Thronstahl, Werkraum, Dead can Dance, The Days of the Trumpet Call, Haus Arafna

Kategorie IV
Amy MacDonald, Cascada, Basshunter, Fred Röttcher, Groove Coverage, Jan Hegenberg, Lykke Li, Lana del Rey, Grimes

Kategorie V (J-Pop, J-Rock, Anime OST,  (jap. Videospiel) Kompositionen)
Einiges (Two Steps From Hell, Zimmer, Shore, Hisaishi, GirDeMo, Uematsu, Tommy Heavenly6, Babymetal ...)

Kategorie VI
The Birthday Massacre, Ghost, Ancient VVisdom, Fiddler's Green, Haemorrhage, Hanzel & Gretyl, Japanische Kampfhörspiele, Kvelertak, Manowar, Maximum the Hormone, Necros Christos, Nox, Queen, Emilie Autumn

Und noch immer gilt für mich:
Black Metal > ... > Gothenmusik (von Neofolk, über Gothic Rock und Darkwave bis hin zu Gothentechno) > Rock und Pop > .... > sonstige Metalspielarten > .... > ... > Blues/Jazz/Whatever > ... > Rap & R'n'B.

Ja, ich bleibe dabei. Ich hasse Rap auch weiterhin. Auch wenn es inzwischen trendy ist, neben Occult Rock, mit welchem man zeigt, dass man der Obersatanist oder Chaosgnostiker schlechthin ist, schön viel Rap zu hören, damit man am Ende nicht noch als musikalisch close minded gilt.

Montag, 29. Juli 2013

Maße im Laufe der Zeit


04/01/12 12/07/12 25/12/12 20/04/12 29/07/13
Gewicht 91.2 Kg 80.0 Kg 70.6 Kg74.5 Kg77.5 Kg
KFA ~ 29 %~ 22 %~ 16 %~ 17 %~ 17 %
Schultern 121 cm117 cm112.5 cm114 cm117 cm
Unterarm 31.5 / 30.5 cm29.5 / 28.5 cm28 / 27 cm28 cm29 cm
Oberarm 37 / 35 cm36 / 32.5 cm33.5 cm34.5 cm34.5 cm
Brust 107 cm100 cm92 cm94 cm97.5 cm
Taille 96 cm87 cm79 cm82 cm83.5 cm
Bauch 102 cm95 cm86 cm90 cm91.5 cm
Hüfte 107 cm100 cm89 cm96 cm93.5 cm
Oberschenkel 64 / 62 cm60 / 55 cm54 cm55 cm55.5 cm
Waden 40 / 41 cm38.5 / 40.25 cm37.5 / 38.6 cm38 cm38.5 / 39 cm
Hals 41 cm39 cm38 cm40 cm38.50 cm
Handgelenk 17.5 cm17.5 cm17.5 cm17.5 cm17.5 cm
Tagesform TagesverlaufPumpnüchternPumpTagesverlauf

Dienstag, 25. Dezember 2012

offizielles Diätende

Heute 70,8 Kg erreicht und damit <71 und offizielles Diätende.

Maße
04.01.12 (im Laufe des Tages) / 12.07.12 (mit Pump) / 25.12.12 (morgens, nüchtern)
Hals: 41/ 39 cm / 38 cm -3 cm
Schultern: 121 / 117 cm / 112,5 cm -8,5 cm
Unterarm: 31,5 cm | 30,5 cm / 29,50 cm / 28,50 cm / 28 cm | 27 cm -3,5 cm | -2,5 cm
Oberarm: 36 cm | 37 cm / 35 cm | 36 cm / 32,5 cm | 33,5 cm -3,5 cm | -3,5 cm
Brust: 107 cm / 100 cm / 92 cm -15 cm
Taille: 96 cm / 87 cm / 79 cm -17 cm
Bauch: 102 cm / 95 cm / 86 cm -16 cm
Hüfte: 107 cm / 100 cm / 89 cm -18 cm
Oberschenkel:l 65 cm | 64 cm / 62 cm | r 60 cm / 55 cm | 54 cm -10 cm| -10 cm
Waden: 42 cm | 41 cm / 40 cm | 40,25 cm / 38,5 cm | 37,5 cm -3,5 cm | - 3,5 cm
Handgelenk: 17,50 cm

Plan: Kcal bis zum 15.01.13 auf 2300 steigern. Schauen ob zu viel, oder zu wenig. Gegebenenfalls anpassen.
Ab 06.01.13 werde ich Carb Back Loading probieren. Glaube nicht, dass ich es schaffe den KFA einigermaßen zu halten, wenn ich mit Kcal Plus 5 Kh-Mahlzeiten am Tag esse und es klingt vielversprechend.

Sauber und gesund aufbauen. Und wenn ich Bock habe, dann auch mal ein Schummeltag, wenn's sich in Grenzen hält.

CBL (PreWorkout max. 30g Kh):
Aufstehen - wenn möglich 4 h nichts essen.
Mittag: LowCarb
Nachmittag: Low Carb Snack
- Training -
Instant: Shake mit Dextrose
PWO: 1-2 h Reinhauen (Hoher Glyx, high Carb, moderat Fett, gut Protein)
Zw. 20/22 Uhr mit Essen aufhören.

An Trainingsfreien Tagen einfach 30-50 g Kh.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

persönlicher Jahresrückblick 2012

Beste Filme 2012:
1. Hobbit
2. Cloud Atlas
3. Avengers
4. Prometheus
5. Cabin in the Woods
6. Frau in Schwarz

Beste Musik 2012:
1. Mgla - WHTN
2. Hobbit OST

Beste Neuentdeckung:
One Tail, One Head

Beste Serie:
Fringe, American Horror Story

Bestes Spiel: 
League of Legends

Bestes Essen 2012:
Schnitzelculture während der EM.

bestes Internetfundstück:
Moviepilot

Beste Zeitschrift 2012:
Geek! (Ehemals Screenview)

Meist gehört 2012:
Mgla, Blaze of Perdition, Lykke Li, Azaghal, Kriegsmaschine, 2 Steps Form Hell, Hans Zimmer, Howard Shore, Pest, Antaeus, Maximum the Hormones, Massemord, One Tail One Head, Necros Christos, GirDeMo.

Anschaffung des Jahres:
Nexus 7

Bester Ausflug 2012:
1. Buchmesse Leipzig
2. Lange Nacht der Wissenschaften

Erkenntnis des Jahres:
Einige Dinge, die in Wirklichkeit Gewöhnung sind, wirken solange man daran gewöhnt ist, so als wären sie unveränderlich. Aber, wer hätte es gedacht, sie sind es.

3 Pläne für 2013:
1. Sauberer und guter Muskelaufbau ohne Fett zu werden.
2. Studium erfolgreich fortführen.
3. An mir selbst in jedem Belang arbeiten und Kreativität weiter praktisch umsetzen.

Sonstiges:
- Studiengangwechsel ... wieder mal.
- 20 Kilo abgenommen (1 Jahr Dauerdiät). Ernährung prinzipiell umgestellt.
- ... demzufolge rein trainingstechnisch keine Fortschritte gemacht.
- Begonnen regelmäßig zu schwimmen.
- Patellaluxation mehr oder weniger kuriert. Eher weniger.
- Das erste mal, seit 5 Jahren, etwas Anderes, als ein Bandshirt getragen. Blanko schwarz.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Libertas Inmensus Nili


Die große Freiheit des Nichts.

"Ich weiß, dass ich nichts weiß." ist der Satz der den Grundsatz des Nihilismus ausdrückt.

Verneinen wir eine objektive Wahrheit? - Ja!
Verneinen wir, dass es gut und böse gibt? - Ja!
Verneinen wir, dass es richtig und falsch gibt? - Ja!
Verneinen wir, dass es einen Sinn hinter dem Leben gibt? - Ja!
Sagen wir: Bring dich um, alles ist sinnlos und daher egal! - Nein! Auf keinen Fall.

Nur weil etwas objektiv gesehen sinnlos ist, muss (viel mehr sollte) es einem nicht egal sein.

Alles ist vom Standpunkt abhängig. Gut, Richtig, Böse, Falsch, sinnvoll, sinnlos.
Außer Logik. Die nicht, aber das ist eine andere Sache, da Logik nicht normativ (wertend, Moral einbeziehend) ist.
Ok - ändern wir das: Alles normative ist vom Standpunkt abhängig!


Ein gutes, anschauliches Beispiel bietet Star Wars: In Teil 1 - 3 sieht man die Geschichte aus Sicht des Imperiums. Das Imperium ist super. Das Imperium ist toll. Nieder mit den bösen Rebellen.
Teil 4-6 ist es umgekehrt.


Grundsätzlich ist es schon ein Problem: Da werden vermeintliche Diktatoren getötet, ohne zu fragen, ob die Menschen überhaupt wollen, dass diese wegkommen. Für die ein oder anderen ist es vielleicht nichts Gutes oder Richtiges.
Und am Ende ersetzen die "Stürzer", den Gestürzten durch etwas, was genauso schlecht oder schlechter ist.

Man kann nicht einfach umherlaufen, sagen man habe die objektive Wahrheit und keiner darf sie anzweifeln.
Das tun besonders monotheistische Religionen mit Vorliebe.

Am Ende muss man sich also für eine Seite entscheiden, sich aber gewahr bleiben, dass es keine objektive Wahrheit gibt und man nur einen Weg verfolgt.

Das soll nicht heißen: Verwirf deine Ideale und werde Anarchist oder Hedonist. Wobei das durchaus auch früher synonym genutzt wurde.
Denn im Endeffekt ist gelebter Hedonismus und Anarchismus eine Form des Nihilismus.

Aber solch plumper, primitiver Nihilismus ist es nicht wert, als philosophisches Ideensystem anerkannt zu werden. Destruktiver Nihilismus für schwache Menschen, die einen vorgegebenen Weg benötigen, um nicht in sich zu zerfallen.

Konstruktiver, existentialistischer Nihilismus ist laut Nietzsche der Weg zum Übermensch.
Wie der Mensch die Brücke zwischen Tier und Übermensch darstellt, so ist der Nihilismus der Weg zwischen Mensch und Übermensch, aber nicht das Ziel!

Nihilismus, der auf Liberalismus fußt, ist sozusagen der Weg die Fesseln zu sprengen, die einen zum Menschen machen.

Das ganze ist natürlich sehr theoretisch und schwammig, aber die Grundgedanken sollten klar sein.

Doch es gibt da noch die emotionale Seite: Wer das Gefühl hat, dass es hanebüchen klingt, dass irgendeine absonderbare Existenz einem Sinn spenden soll, denn man sich nicht aussuchen kann, oder, dass es völlig egal ist, was Fremde und das System von einem verlangen, sucht sicher - wie jeder Mensch - dennoch nach einem Anker im Leben.
Die meisten Menschen finden ihn in der Religion, die anderen in Ersatzreligionen wie dem Humanismus und anderen Ideologien, aber was ist mit denen, die - so gut ihre Seele und ihre Ziele auch sein mögen - keinen Grund oder Sinn dafür finden?

Diese werden entweder Hedonisten und machen einen auf YOLO - Hauptsache Spaß, Alles Egal! - was dem Nihilismus auch einen schlechten Ruf beschert, oder freunden sich mit dem Gedanken an, dass das Leben selbst (wie Goethe schon sagte), also die Existenz, den Sinn spendet.

Wo kein Sinn ist, da schaffen wir einen! Mit unserem Denken, Handeln und Leben.

Wünsche aus uns selbst heraus sind mehr wert, als solche, die von anderen gefordert werden.

Kommunitaristen würden nun sagen:
"Aber, aber: Ein individualisiertes Gesellschaftssystem, in dem sich jeder jeden Tag auf's Neue entscheiden muss und die Wahl hat und sogar den Zwang hat das System und seine Wahlen zu hinterfragen, ist unglaublich instabil! Sowas kann nicht funktionieren!".

Denen sei gesagt: Ein Nihilist strebt auch etwas an, dass jenseits eines Gesellschaftssystems liegt. Gesellschaftssysteme sind menschlich. Der Nihilist strebt etwas Besseres, als den heutigen Menschen, an.

Und gerade Kommunitarismus der nur aus Kritik am Liberalismus besteht, ohne irgendeinen Gegenentwurf zu bieten, ist eh eher weniger ernst zu nehmen.

Nichtsdestotrotz kann man die Hoffnung ab und an mal verlieren, dass es überhaupt möglich ist, dass mehr als 0,0001% der Menschen sich einem solchen Weg zu wenden. Und sie so verdammt sind, auf ewig geleitet und regiert zu werden.

Dennoch bleibt man bei seinen Idealen. Denn Nihilismus ist nichts. Keine Regel. Kein Gesetz. Es ist der Versuch gedanklicher Freiheit. Autarkie gegenüber der Welt. Stetig Fesseln sprengen und neue Wege finden. Nichts als objektive Wahrheit anzuerkennen. Denn nichts hat Beständigkeit, außer dem Nichts.

Dienstag, 10. Juli 2012

Trainingslog, Woche 1 - Umstellung Trainingssystem

Platzhalter. :3

2 Pläne kommen erst mal rein. Der eigentliche 2er Split (Extremitäten / Torso) für Aufbau, der geplant war und ein neuer umgestellter ohne Beine, da mein Bein aufgrund eines "Rückfalls" erst mal nicht (stark) belastet wird und das wohl auch dann noch so sein wird für den Anfang.



TE 1 - XX.XX.2012; Extremitäten leicht

Beinpresse 4x6 
xxx Kg | xxx Kg | xxx Kg xxx Kg
Wadenheben, Maschine 3x30
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Beinbizepscurls Maschine 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Trizeps Dips 3x5
Bizepscurls KH, sitzend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Unterarmcurls, stehend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Trizepsdrücken, vorgebeugt über Kopf am Kabel 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg

TE 2 - XX.XX.2012 - Torso

Klimmzüge vorne breit 4xMax
Einarmiges Bankrudern, KH 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Schrägbankdrücken, KH, 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Militarypress / Schulterdrücken stehend, LH 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Seitenheben, KH, stehend, 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterflys, Flachbank, KH, 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Shrugs / Schulterheben, Kabel 2x8
xx Kg | xx Kg
Breites Latziehen, Maschine 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterfly rückwärts, Maschine, 2x8
xx Kg | xx Kg
Laufband, 20 min

TE 1 - XX.XX.2012 - Extremitäten schwer

Frontkniebeuge oder Kniebeuge, 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Kreuzheben, 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Wadenheben, Maschine 3x30
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Beinbizepscurls Maschine 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Trizeps Dips 3x5
Bizepscurls KH, sitzend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Unterarmcurls, stehend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Trizepsdrücken, vorgebeugt über Kopf am Kabel 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg


TE 2 - XX.XX.2012 - Torso 2

Klimmzüge vorne eng, Hammergriff 4xMax
Einarmiges Bankrudern, KH 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Bankdrücken, LH, 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Militarypress / Schulterdrücken stehend, LH 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Seitenheben, KH, stehend, 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterflys, Flachbank, KH, 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Shrugs / Schulterheben, Kabel 2x8
xx Kg | xx Kg
Breites Latziehen, Maschine 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterfly rückwärts, Maschine, 2x8
xx Kg | xx Kg
Fahrradergometer, 20 min


Beinschonend:

TE 1: Arme & Brust

Leicht, wie gut es geht:
Beinpresse  
Wadenheben, Maschin
Beinbizepscurls Maschine
Trizeps Dips 3x5
Schrägbankdrücken, KH, 4x6 / Bankdrücken, LH, 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg / xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Bizepscurls KH, sitzend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterflys, Flachbank, KH, 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Unterarmcurls, stehend 3x8
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Trizepsdrücken, vorgebeugt über Kopf am Kabel 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg


TE 2: Rücken & Schulter

Klimmzüge vorne breit 4xMax  / Klimmzüge vorne eng, Hammergriff 4xMax
Kreuzheben, so gut wie möglich
Einarmiges Bankrudern, KH 4x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg | xx Kg
Militarypress / Schulterdrücken stehend, LH 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Seitenheben, KH, stehend, 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Shrugs / Schulterheben, Kabel 2x8
xx Kg | xx Kg
Breites Latziehen, Maschine 3x6
xx Kg | xx Kg | xx Kg
Butterfly rückwärts, Maschine, 2x8
xx Kg | xx Kg

Mittwoch, 20. Juni 2012

Gewichtstagebuch Reverse!

Platzhalter für das Gewichtstagebuch für den Masseaufbau, wenn's dann in die andere Richtung weiter geht. :3

25.12.12 | 70,8 Kg, Monat 12: - 2,2 Kg,  - 20,4 Kg, (KFA ~15.8% KFA)
01.01.13 | 71,2 Kg
15.01.13 | 72,0 Kg
01.02.13 | 73,0 Kg
01.03.13 | 74,0 Kg
01.04.13 | 75,0 Kg
01.05.13 | 76,0 Kg
01.06.13 | 76,5 Kg
03.07.13 | 77,1 Kg
04.07.13 | 77,8 Kg, Monat 6: +7 Kg. KFA ~17-19%
13.09.13 | 78,5 Kg
12.10.13 | 81.3 Kg (~20% KFA)

7 Kilogramm in 6 Monaten und 10 Tagen zugenommen. Mit Wassereinlagerungen eigentlich gar nicht so übel. Dann startet jetzt eine etwa 6 wöchige Diät, um mal in Gefilde <15% zu kommen.