Oder viel mehr "Wohin bist du gegangen?"
Arier, ursprünglich ein zentralasiatisches Hirtenvolk aus den iranischen Bergen (3000 v. Chr.), welches sich später weiter in Richtung Südiran und Indien ausbreitete.
Daher ist der Begriff sprachhistorisch auch nur im alten Indien und im alten Iran nachgewiesen.
Iran, sinngemäß übersetzt mit "Land der Arier", ist schon eines der verschiedenen Hinweise, dass Arier weder weiß, noch blond, noch blauäugig, sind.
Es gehört sogar noch heute zum Selbstverständnis der Iraner, dass sie sich als Arier sehen. Und ihre Definition von Arier ist eine friedfertige, den Philosophien des Morgenlandes nahestehende, Lebensweise.
Dass Begriffe umgedeutet werden und wurden ist natürlich Standard. So eben dann auch in einer gewissen Zeit ab 1930.
Aber Halt, wir wollen den üblichen Verdächtigen nicht die ganze Schuld in die Schuhe schieben.
Denn die Umdeutung des Arierbegriffes begann schon früher: Ende des 18. Jahrhunderst mitsamt dem Aufkommen der Rassenkunde.
Der französische Graf Joseph Arthur de Gobineau übernimmt einfach zu dieser Zeit den Begriff "Arier" aus der Sprachwissenschaft und fügt es in die Rassenkunde, mithilfe seines Werkes "Der arische Mensch", ein.
Von hier aus hat der Begriff eine weite Reise unternommen und viele Detailveränderungen erlebt.
Der ursprüngliche historische Arierbegriff findet Verwendung in der indischen Rigveda, dem ältesten Teil der wichtigsten Hinduistischen Schriften (die Veden), in den Texten des vorchristlichen, persischen Gelehrten Zarathustra oder auch bei den Texten des antiken griechischen Schriftstellers Herodot.
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Mittwoch, 30. April 2014
Dienstag, 22. April 2014
Musikpräferenzen, die Dritte
Seitdem ich es geschafft habe, endlich wieder unter die aktiven Musiksammler (endlich ein Plattenspieler und das zugehörige Expeditplattenregal!) zurück zu kehren, ist auch meine musikalische Aufgeschlossenheit und mein Interesse an musikalischer Weiterbildung gestiegen, was dazu geführt hat, dass ich in den letzten 5-6 Monaten ähnlich viele neue Interpreten kennen gelernt habe, wie die 2-3 Jahre davor.
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Portugal
Corpus Christii
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Sri Lanka
Genocide Shrines
Russland
Ithdabquth Qliphoth (!)
Kategorie II
Death in June, Hekate, Klammheim, Puissance, Rome, Sturmpercht, Triarii, TriORE, Von Thronstahl, Werkraum, Dead can Dance, The Days of the Trumpet Call, Igorrr, Haus Arafna, Art Abscon(s), :Of the Wand and the Moon:, Leger des Heils, Gabe Unruh, King Dude, Arktau Eos
Death in June, Hekate, Klammheim, Puissance, Rome, Sturmpercht, Triarii, TriORE, Von Thronstahl, Werkraum, Dead can Dance, The Days of the Trumpet Call, Igorrr, Haus Arafna, Art Abscon(s), :Of the Wand and the Moon:, Leger des Heils, Gabe Unruh, King Dude, Arktau Eos
Kategorie III
The Birthday Massacre, Ghost, Haemorrhage, Hanzel & Gretyl, Japanische Kampfhörspiele, Kvelertak, Manowar, The Oath, Black Oath, Chelsea Wolfe
Kategorie IV
Agonoize, Dioxyde, FGFC820, Nachtmahr, Suicide Commando, Tumor, Emilie Autumn
The Birthday Massacre, Ghost, Haemorrhage, Hanzel & Gretyl, Japanische Kampfhörspiele, Kvelertak, Manowar, The Oath, Black Oath, Chelsea Wolfe
Kategorie IV
Agonoize, Dioxyde, FGFC820, Nachtmahr, Suicide Commando, Tumor, Emilie Autumn
Kategorie V
Amy MacDonald, Cascada, Basshunter, Fred Röttcher, Groove Coverage, Jan Hegenberg, Lykke Li, Lana del Rey, Grimes, Crystal Castles, Depeche Mode, Kate Nash, Lenka
Amy MacDonald, Cascada, Basshunter, Fred Röttcher, Groove Coverage, Jan Hegenberg, Lykke Li, Lana del Rey, Grimes, Crystal Castles, Depeche Mode, Kate Nash, Lenka
Kategorie VI
Ancient VVisdom, Fiddler's Green, Maximum the Hormone, Queen, Forthcoming Fire, Kitty in a Casket, The Crimson Ghosts, Johnny Flesh & the Redneck Zombies, Blitzkid, Wednesday 13, Misfits, The Pretty Reckless, In Extremo
Kategorie VII (J-Pop, J-Rock, Anime OST, (jap. Videospiel) Kompositionen)
Einiges (Two Steps From Hell (Movie OST), Hans Zimmer (Movie OST), Murray Gold (Doctor Who), Howard Shore (HDR), Joe Hisaishi (Ghibli), Hirasawa Susumu (Kon-Anime), Girls Dead Monster (Anime OST), Nobuo Uematsu (Square Enix), Tommy Heavenly6, Babymetal, Nana Mizuki, Kishida Kyoudan & the Akeboshi Rockets ...)
Des Weiteren gilt, rein nach Gefühl geordnet, folgendes:
Black Metal > Black / Death Metal > diverse Rocksubgenre, Neofolk, Gothenkram > Pop, Singer / Songwriter & Elektronisches > Klassik, OST, Neoklassik, Martial, Ambient, ... >* Melodic Death > Heavy Metal > Power Metal > Punk >** Thrash Metal > Hardcore > Doom Metal > Radiopop, Chartrock, Deutschrock > Schlager / Volksmusik > R'n'B & Reggae > Rap.
* ab hier höre ich eigentlich aktiv nichts mehr.
** ab hier verabscheue ich die Musik weitestgehend richtig.
*** Ausnahmen bestätigen die Regel.
Einiges (Two Steps From Hell (Movie OST), Hans Zimmer (Movie OST), Murray Gold (Doctor Who), Howard Shore (HDR), Joe Hisaishi (Ghibli), Hirasawa Susumu (Kon-Anime), Girls Dead Monster (Anime OST), Nobuo Uematsu (Square Enix), Tommy Heavenly6, Babymetal, Nana Mizuki, Kishida Kyoudan & the Akeboshi Rockets ...)
Des Weiteren gilt, rein nach Gefühl geordnet, folgendes:
Black Metal > Black / Death Metal > diverse Rocksubgenre, Neofolk, Gothenkram > Pop, Singer / Songwriter & Elektronisches > Klassik, OST, Neoklassik, Martial, Ambient, ... >* Melodic Death > Heavy Metal > Power Metal > Punk >** Thrash Metal > Hardcore > Doom Metal > Radiopop, Chartrock, Deutschrock > Schlager / Volksmusik > R'n'B & Reggae > Rap.
* ab hier höre ich eigentlich aktiv nichts mehr.
** ab hier verabscheue ich die Musik weitestgehend richtig.
*** Ausnahmen bestätigen die Regel.
Freitag, 18. April 2014
Antifatalismus und paranormale Erlebnisse
Wenn ich manchmal nur durch Zufall irgendwo esoterisch angehauchte Wahndiskussionen über "paranormale Erlebnisse" durchlese, dann kann ich immer wieder nur mit dem Kopf schütteln.
Es geht hierbei nicht im Geringsten darum, ob es "Paranormales", d.h. übersinnliche Dinge, gibt, sondern darum, dass jede Geschichte, die ich bisher dazu gehört habe klang, als wäre sie von einem Dreijährigen erdacht.
Man kann quasi pro Satz 1 Widerspruch finden und für jede "gruselige" Gegebenheit ergeben sich 100 rationale Erklärungen.
Aber wenn man glauben möchte, dann glaubt man eben. Die Welt ist wohl einfach zu langweilig, so dass man sich Manifestationen von dutzendfach formulierten Gedanken der Phantastik wünschen muss.
Aber befasst man sich mit diesem Thema, dann trifft man auf die gleiche Argumentation, wie derjenigen, die meinen, dass Rausch die Sinne erweitern würde. Ein Neuronengewitter im Hirn in ein Tor in eine andere Welt umzudeuten ist die hirnrissigste Idee, die man sich vorstellen kann, wenn man nur ansatzweise verstanden hat, wie Neurotoxine und Psychopharmaka auf die Schaltzentren im Hirn wirken.
Nur weil man halluziniert heißt es nicht, dass es echt ist, vor allem wenn man es tut, aufgrund der Einnahme von Nervengiften oder anderen psychoaktiven Substanzen.
Das Hirn kann einem im nüchternen Zustand schon 1000 Streiche spielen, aber im Rausch braucht man gar nicht erst anfangen so zu tun, als seien die eigenen Wahnvorstellungen wirklich.
Und da sind wir wieder beim Anfang: Im weiteren Sinne kann der Körper sich auch selbst Rauschzustände versetzen (Adrenalinausschüttung) - wer hat nicht schon mal erlebt, wie schnell Menschen panisch werden können? Oder wie einfach die Augen einem einen Streich spielen können?
Nach den Erzählungen Einiger zu urteilen habe ich schon dutzende "paranormale Erlebnisse" gehabt, allerdings gab es jedes mal nach nur sekündigem Durchdenken 100te rationale Erklärungen dafür und ich bin, im Gegensatz zu manchem "Miterleber", nicht herum gerannt und habe mir etwas zusammen phantasiert und anderen davon erzählt, um eine spannende Geschichte zu haben.
Wie dem auch sei - bei solchen naiven Berichten kommt man nicht umhin rauszuhören, dass immer etwas Fatalismus mitschwingt.
"Es war so vorhergesehen, dass ich den Geist meines Opas sehe, nachdem er in der Nacht gestorben war, ich aber gar nichts davon wusste, bis zum nächsten Morgen! ZOMFG! O_O"
So eine Gülle.
Ich habe mitunter vernommen, dass Jemand meinte, dass man sich als Kind ja eingeredet hat, dass sowas Zufall sein muss, doch jetzt wo man superschlau und erwachsen ist weiß man - es gibt keine Zufälle. ALLES IST VORHERBESTIMMT! BUHUUUU!
-> Fatalismus.
Es ist doch de facto exakt umgekehrt. Naive Kinderchen und alkoholisierte Jugendliche denken, dass es real gewesen ist und wenn man etwas Abstand gewinnt und nicht mehr ganz so dämlich ist, dann weiß man, dass es Zufälle und Täuschungen gibt. Zuhauf. Dauernd. Überall.
Man könnte nun meinen: Ja, manche Zufälle sind aber wirklich TOTAL unglaublich! Ohja, das muss Schicksal gewesen sein.
Nun. Die menschliche Psyche, d.h. das Gedächtnis vor allem - ist selektiv.
Nehmen wir ein Beispiel: Man verpasst die Bahn. Jedes mal 1 Sekunde vor der Abfahrt. Jaja, so ist das. Man ist solch ein Pechvogel. (Ich will nicht bezweifeln, dass es wirklich Pechvögel gibt.)
In 1 Monat ist dies, sagen wir mal ..., 20 mal passiert. Und man vergisst dabei, dass man die Bahn 200 mal erwischt hat. Diesen Moment hat man unglaublich schnell vergessen und damit meine ich - völlig aus dem Hirn gelöscht - ist ja irrelevant, so ist das nun mal: Man steigt in die Bahn und sie fährt los.
Was zurück bleibt: Man verpasst die Bahn. J E D E S Mal (das kann doch kein Zufall sein!) ... nicht.
Exakt diese Sache kann man - gerade bei sehr seltenen Ereignissen - auf das große Ganze übertragen. Und wenn ich mir dies durchdenke, so kann ich nur zu Protokoll geben: Ich bin Antifatalist. Und Rationalist.
Es gibt unendlich viele unerklärbare Dinge da draußen, doch das heißt nicht, dass die "paranormal" oder "metaphysisch" sind. Wir haben einfach nur noch nicht die Mittel oder die Idee gehabt, um sie wissenschaftlich zu erläutern.
Es geht hierbei nicht im Geringsten darum, ob es "Paranormales", d.h. übersinnliche Dinge, gibt, sondern darum, dass jede Geschichte, die ich bisher dazu gehört habe klang, als wäre sie von einem Dreijährigen erdacht.
Man kann quasi pro Satz 1 Widerspruch finden und für jede "gruselige" Gegebenheit ergeben sich 100 rationale Erklärungen.
Aber wenn man glauben möchte, dann glaubt man eben. Die Welt ist wohl einfach zu langweilig, so dass man sich Manifestationen von dutzendfach formulierten Gedanken der Phantastik wünschen muss.
Aber befasst man sich mit diesem Thema, dann trifft man auf die gleiche Argumentation, wie derjenigen, die meinen, dass Rausch die Sinne erweitern würde. Ein Neuronengewitter im Hirn in ein Tor in eine andere Welt umzudeuten ist die hirnrissigste Idee, die man sich vorstellen kann, wenn man nur ansatzweise verstanden hat, wie Neurotoxine und Psychopharmaka auf die Schaltzentren im Hirn wirken.
Nur weil man halluziniert heißt es nicht, dass es echt ist, vor allem wenn man es tut, aufgrund der Einnahme von Nervengiften oder anderen psychoaktiven Substanzen.
Das Hirn kann einem im nüchternen Zustand schon 1000 Streiche spielen, aber im Rausch braucht man gar nicht erst anfangen so zu tun, als seien die eigenen Wahnvorstellungen wirklich.
Und da sind wir wieder beim Anfang: Im weiteren Sinne kann der Körper sich auch selbst Rauschzustände versetzen (Adrenalinausschüttung) - wer hat nicht schon mal erlebt, wie schnell Menschen panisch werden können? Oder wie einfach die Augen einem einen Streich spielen können?
Nach den Erzählungen Einiger zu urteilen habe ich schon dutzende "paranormale Erlebnisse" gehabt, allerdings gab es jedes mal nach nur sekündigem Durchdenken 100te rationale Erklärungen dafür und ich bin, im Gegensatz zu manchem "Miterleber", nicht herum gerannt und habe mir etwas zusammen phantasiert und anderen davon erzählt, um eine spannende Geschichte zu haben.
Wie dem auch sei - bei solchen naiven Berichten kommt man nicht umhin rauszuhören, dass immer etwas Fatalismus mitschwingt.
"Es war so vorhergesehen, dass ich den Geist meines Opas sehe, nachdem er in der Nacht gestorben war, ich aber gar nichts davon wusste, bis zum nächsten Morgen! ZOMFG! O_O"
So eine Gülle.
Ich habe mitunter vernommen, dass Jemand meinte, dass man sich als Kind ja eingeredet hat, dass sowas Zufall sein muss, doch jetzt wo man superschlau und erwachsen ist weiß man - es gibt keine Zufälle. ALLES IST VORHERBESTIMMT! BUHUUUU!
-> Fatalismus.
Unter Fatalismus versteht man eine Weltanschauung, die davon ausgeht, dass das Geschehen in Natur und Gesellschaft durch das Schicksal (lateinisch fatum) unabänderlich bestimmt wird. Fatalisten halten die Fügungen des Schicksals für unausweichlich und meinen, der Wille des Menschen könne ihnen nichts entgegensetzen. Daraus ergibt sich aber nicht zwangsläufig die Folgerung, menschliche Entscheidungen und Handlungen seien sinnlos.
Es ist doch de facto exakt umgekehrt. Naive Kinderchen und alkoholisierte Jugendliche denken, dass es real gewesen ist und wenn man etwas Abstand gewinnt und nicht mehr ganz so dämlich ist, dann weiß man, dass es Zufälle und Täuschungen gibt. Zuhauf. Dauernd. Überall.
Man könnte nun meinen: Ja, manche Zufälle sind aber wirklich TOTAL unglaublich! Ohja, das muss Schicksal gewesen sein.
Nun. Die menschliche Psyche, d.h. das Gedächtnis vor allem - ist selektiv.
Nehmen wir ein Beispiel: Man verpasst die Bahn. Jedes mal 1 Sekunde vor der Abfahrt. Jaja, so ist das. Man ist solch ein Pechvogel. (Ich will nicht bezweifeln, dass es wirklich Pechvögel gibt.)
In 1 Monat ist dies, sagen wir mal ..., 20 mal passiert. Und man vergisst dabei, dass man die Bahn 200 mal erwischt hat. Diesen Moment hat man unglaublich schnell vergessen und damit meine ich - völlig aus dem Hirn gelöscht - ist ja irrelevant, so ist das nun mal: Man steigt in die Bahn und sie fährt los.
Was zurück bleibt: Man verpasst die Bahn. J E D E S Mal (das kann doch kein Zufall sein!) ... nicht.
Exakt diese Sache kann man - gerade bei sehr seltenen Ereignissen - auf das große Ganze übertragen. Und wenn ich mir dies durchdenke, so kann ich nur zu Protokoll geben: Ich bin Antifatalist. Und Rationalist.
Es gibt unendlich viele unerklärbare Dinge da draußen, doch das heißt nicht, dass die "paranormal" oder "metaphysisch" sind. Wir haben einfach nur noch nicht die Mittel oder die Idee gehabt, um sie wissenschaftlich zu erläutern.
Dienstag, 11. März 2014
Look good, feel bad - oder: Wider die Wohlfühldiktatur
Diäten ohne Hunger. Sexy ohne Sport. Intelligent ohne Bildung. Groß ohne HGH ... oh wait. Ok, das letzte lassen wir mal.
Heutzutage gibt es viele Anhänger einer geradezu fanatischen Wohlfühlsekte: Man will "Leid" um jeden Preis vermeiden. Ergebnisse, ohne Leistung. Hier soll es jedoch nur um den Punkt der Körperrekomposition gehen, auch wenn sich diese Situation auf viele Lebensbereiche übertragen lässt.
Und dem ganzen schließen sich auch gerne semiseriöse "Ärzte" und "Ernährungsberater" an: Wer Hunger hat in der Diät, wird keinen Erfolg haben! Wenn man sich anstrengt beim Sport, dann ist das schlecht! Wenn man sich alle 5 Tage 3 Menüs bei McDonalds gönnt dann geht das schon! Sie sollen sich nichts verbieten, ALLES ist erlaubt!
Und wegen solchem Dreck scheitern auch 80% der Menschen an ihren Bemühungen ihren Körper in die Form zu bringen, die sie sich wünschen.
Sie erwarten Erfolg, ohne eine Leistung dafür zu erbringen. Leiden ist pöhse und da bekommt man am Ende auch noch schlechte Laune oder so ...
Die Wahrheit ist jedoch - falls man etwas höhere Ansprüche an sich stellt, als 500 Meter joggen zu können, ohne umzukippen, und "skinnyfat", oder für Frauen abgemagert und dennoch schwabbelig, zu sein, dann ist Leiden Teil des Prozesses.
Wenn man seine Diät nicht 100% perfekt plant mit allerlei unschmackhaftem und niedrigkalorischem Kram in 10 Mahlzeiten aufgeteilt, dann ist die Chance, dass man Hunger, v.a. gegen Abend, bekommt bei sagen wir 80 - 90%. Und das so lange die Diät durchgeführt wird.
Wenn man straffe Haut möchte, die vor allem deswegen straff ist, da sie durch die Muskeln gespannt wird, dann ist es nötig etwas dafür zu tun. 5 Stunden joggen bringt einem da nicht viel, es sei denn man hat ein über die Maßen gutes Bindegewebe. Und professionelle Jogger sehen nun mal in der Regel aus wie abgemagterte Ex-KZ-Häftlinge mit Haut, die auf dem Knochen hängt.
Bei Männern gilt das ganze sowieso - nein Fußball trainiert die Beine nicht, nein nur Brust und Bizeps trainieren macht einen nicht zu einem Tier.
Look good, feel bad - das ist die Wahrheit. Oder, wie es gerade im Bodybuilding bekannt ist - NO PAIN, NO GAIN.
Es ist doch so - Sport macht keinen Spaß. Jedenfalls nicht in dieser Intensität, ob nun High Intensitiy - Kardio für Fettabbau oder eben ordentliches Training. Die Freude am Training gewinnt man durch Erfolge. Man schafft 5 Kilo mehr, 1 Satz mehr, man sieht mit Pump nach dem Training super im Spiegel aus. Wem gefallen schon Schmerzen? Oder hungrig sein? Oder Kram essen der gesund ist, aber zum Kotzen schmeckt?
Aber darum geht es nicht. Darum geht es nie, auch außerhalb von Bodybuilding und Sport allgemein.
Heutzutage gibt es viele Anhänger einer geradezu fanatischen Wohlfühlsekte: Man will "Leid" um jeden Preis vermeiden. Ergebnisse, ohne Leistung. Hier soll es jedoch nur um den Punkt der Körperrekomposition gehen, auch wenn sich diese Situation auf viele Lebensbereiche übertragen lässt.
Und dem ganzen schließen sich auch gerne semiseriöse "Ärzte" und "Ernährungsberater" an: Wer Hunger hat in der Diät, wird keinen Erfolg haben! Wenn man sich anstrengt beim Sport, dann ist das schlecht! Wenn man sich alle 5 Tage 3 Menüs bei McDonalds gönnt dann geht das schon! Sie sollen sich nichts verbieten, ALLES ist erlaubt!
Und wegen solchem Dreck scheitern auch 80% der Menschen an ihren Bemühungen ihren Körper in die Form zu bringen, die sie sich wünschen.
Sie erwarten Erfolg, ohne eine Leistung dafür zu erbringen. Leiden ist pöhse und da bekommt man am Ende auch noch schlechte Laune oder so ...
Die Wahrheit ist jedoch - falls man etwas höhere Ansprüche an sich stellt, als 500 Meter joggen zu können, ohne umzukippen, und "skinnyfat", oder für Frauen abgemagert und dennoch schwabbelig, zu sein, dann ist Leiden Teil des Prozesses.
Wenn man seine Diät nicht 100% perfekt plant mit allerlei unschmackhaftem und niedrigkalorischem Kram in 10 Mahlzeiten aufgeteilt, dann ist die Chance, dass man Hunger, v.a. gegen Abend, bekommt bei sagen wir 80 - 90%. Und das so lange die Diät durchgeführt wird.
Wenn man straffe Haut möchte, die vor allem deswegen straff ist, da sie durch die Muskeln gespannt wird, dann ist es nötig etwas dafür zu tun. 5 Stunden joggen bringt einem da nicht viel, es sei denn man hat ein über die Maßen gutes Bindegewebe. Und professionelle Jogger sehen nun mal in der Regel aus wie abgemagterte Ex-KZ-Häftlinge mit Haut, die auf dem Knochen hängt.
Bei Männern gilt das ganze sowieso - nein Fußball trainiert die Beine nicht, nein nur Brust und Bizeps trainieren macht einen nicht zu einem Tier.
Look good, feel bad - das ist die Wahrheit. Oder, wie es gerade im Bodybuilding bekannt ist - NO PAIN, NO GAIN.
Es ist doch so - Sport macht keinen Spaß. Jedenfalls nicht in dieser Intensität, ob nun High Intensitiy - Kardio für Fettabbau oder eben ordentliches Training. Die Freude am Training gewinnt man durch Erfolge. Man schafft 5 Kilo mehr, 1 Satz mehr, man sieht mit Pump nach dem Training super im Spiegel aus. Wem gefallen schon Schmerzen? Oder hungrig sein? Oder Kram essen der gesund ist, aber zum Kotzen schmeckt?
Aber darum geht es nicht. Darum geht es nie, auch außerhalb von Bodybuilding und Sport allgemein.
Freitag, 14. Februar 2014
extraterrestrisches Leben ist Quatsch!? Das Fermiparadoxon.
Geht man intuitiv an diese Frage heran, dann lauten die beiden dominierenden Reaktionen "Ja klar! Das Universum ist so groß, da muss es irgendwo intelligentes Leben geben!" oder "Nö [insert keine Begründung, weil derjenige keinen Bock auf etwas hat, das seinen Horizont überschreitet]."
Interessanterweise ist die erste Antwort eigentlich gerade genau die Überlegung, die der Idee "Wir sind alleine." zugrunde liegt.
Das Fermi-Paradoxon beschreibt genau diesen Widerspruch.
Grob zusammen gefasst: Man denkt sich "Es gibt Quadzilliarden und mehr Sternensysteme, da wäre es doch sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, dass wir alleine sind." Aber eben weil es so viele Planeten gibt und somit unendlich viele Möglichkeiten, liegt es nahe, dass wir alleine sind, da die Wahrscheinlichkeit bei so einer großen Auswahl an möglichen Heimaten für Zivilisationen so unendlich gering erscheint, dass wir noch nichts von den "Anderen" mitbekommen haben, dass man daraus nur schlussfolgern kann: Wir sind alleine.
Nun. Gehen wir also von dieser Prämisse aus, dann gibt es 5 Alternativen zu "Wir sind alleine.":
I: Mangelndes Interesse
Die "Anderen" haben kein Interesse an der Menschheit. Dafür gäbe es diverse mögliche Gründe. Der beste: Wir sind zu unterentwickelt und haben ihnen nichts zu bieten, wovon sie profitieren könnten, wenn man dann noch den Aufwand der Kontaktaufnahme bedenkt.
II: Mangelnde Sichtbarkeit
Wir nutzen andere Kommunikationsmittel, als die Außerirdischen. Beispielsweise könnte es sein, dass sie nicht mithilfe Radiowellen kommunizieren oder diese einfach gar nicht bis zu ihnen reichen.
III: Wir sind nicht allein - wir haben sie aber "verpasst"
Gehen wir davon aus, dass es - nehmen wir eine beliebige Zahl - 200 Zivilisationen gibt im Universum, neben uns. Nun - man geht ebenso davon aus, dass große und lange bestehende Zivilisationen stagnieren, aussterben oder expandieren können. Im Regelfall passiert letzteres kaum. Also möglicherweise sind 100 Zivilisationen dabei auszusterben und haben "andere Probleme", als sich auf die Suche nach uns zu begeben und 100 weitere stagnieren gerade in ihrer Entwicklung, als auch Zunahme, und bleiben alleine in ihrem "Gebiet". Und die restlichen sind bereits ausgestorben.
IV: Wir sind nicht allein - wir werden ignoriert
Ganz einfach. Viele Science-Fiction-Filme und selbst South Park haben diese Theorie dargestellt. Die "Anderen" sind sich darüber einig, dass wir Scheiße sind. Oder dass wir einfach noch nicht bereit sind in eine etwaige "intergalaktische Gemeinschaft" aufgenommen zu werden. Sie werden sich also nie, oder später offenbaren und uns bis dahin davon abhalten, sie zu erkennen.
V: Wir sind nicht allein - wir "ignorieren" sie
Dabei ist "wir" die Regierungen der Welt und elitäre wissenschaftliche Vereinigungen. Bekannte Verschwörungstheorien im Prinzip: Alle, die die Kontaktversuche der Außerirdischen gesehen haben, werden der Lächerlichkeit preis gegeben und die verschiedensten Regierungsinstitutionen setzen alles daran, jedes Interesse und jede Wahrheit die nach außen dringt, im Keim zu ersticken.
Grundlage dieser Ideen bietet beispielsweise die Drakegleichung, die sich auf das kopernikanische Prinzip bezieht.
Die Rare-Earth-Hypothese ist hierzu das Pendant und besagt grob: Die Erde - als Planet - ist nichts wirklich besonderes. Und es muss noch viele erdähnliche Planeten geben, auf denen Leben zu finden sein sollte.
Interessanterweise ist die erste Antwort eigentlich gerade genau die Überlegung, die der Idee "Wir sind alleine." zugrunde liegt.
Das Fermi-Paradoxon beschreibt genau diesen Widerspruch.
Grob zusammen gefasst: Man denkt sich "Es gibt Quadzilliarden und mehr Sternensysteme, da wäre es doch sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, dass wir alleine sind." Aber eben weil es so viele Planeten gibt und somit unendlich viele Möglichkeiten, liegt es nahe, dass wir alleine sind, da die Wahrscheinlichkeit bei so einer großen Auswahl an möglichen Heimaten für Zivilisationen so unendlich gering erscheint, dass wir noch nichts von den "Anderen" mitbekommen haben, dass man daraus nur schlussfolgern kann: Wir sind alleine.
Nun. Gehen wir also von dieser Prämisse aus, dann gibt es 5 Alternativen zu "Wir sind alleine.":
I: Mangelndes Interesse
Die "Anderen" haben kein Interesse an der Menschheit. Dafür gäbe es diverse mögliche Gründe. Der beste: Wir sind zu unterentwickelt und haben ihnen nichts zu bieten, wovon sie profitieren könnten, wenn man dann noch den Aufwand der Kontaktaufnahme bedenkt.
II: Mangelnde Sichtbarkeit
Wir nutzen andere Kommunikationsmittel, als die Außerirdischen. Beispielsweise könnte es sein, dass sie nicht mithilfe Radiowellen kommunizieren oder diese einfach gar nicht bis zu ihnen reichen.
III: Wir sind nicht allein - wir haben sie aber "verpasst"
Gehen wir davon aus, dass es - nehmen wir eine beliebige Zahl - 200 Zivilisationen gibt im Universum, neben uns. Nun - man geht ebenso davon aus, dass große und lange bestehende Zivilisationen stagnieren, aussterben oder expandieren können. Im Regelfall passiert letzteres kaum. Also möglicherweise sind 100 Zivilisationen dabei auszusterben und haben "andere Probleme", als sich auf die Suche nach uns zu begeben und 100 weitere stagnieren gerade in ihrer Entwicklung, als auch Zunahme, und bleiben alleine in ihrem "Gebiet". Und die restlichen sind bereits ausgestorben.
IV: Wir sind nicht allein - wir werden ignoriert
Ganz einfach. Viele Science-Fiction-Filme und selbst South Park haben diese Theorie dargestellt. Die "Anderen" sind sich darüber einig, dass wir Scheiße sind. Oder dass wir einfach noch nicht bereit sind in eine etwaige "intergalaktische Gemeinschaft" aufgenommen zu werden. Sie werden sich also nie, oder später offenbaren und uns bis dahin davon abhalten, sie zu erkennen.
V: Wir sind nicht allein - wir "ignorieren" sie
Dabei ist "wir" die Regierungen der Welt und elitäre wissenschaftliche Vereinigungen. Bekannte Verschwörungstheorien im Prinzip: Alle, die die Kontaktversuche der Außerirdischen gesehen haben, werden der Lächerlichkeit preis gegeben und die verschiedensten Regierungsinstitutionen setzen alles daran, jedes Interesse und jede Wahrheit die nach außen dringt, im Keim zu ersticken.
Grundlage dieser Ideen bietet beispielsweise die Drakegleichung, die sich auf das kopernikanische Prinzip bezieht.
Die Rare-Earth-Hypothese ist hierzu das Pendant und besagt grob: Die Erde - als Planet - ist nichts wirklich besonderes. Und es muss noch viele erdähnliche Planeten geben, auf denen Leben zu finden sein sollte.
Donnerstag, 13. Februar 2014
persönlicher Jahresrückblick 2013
Etwas spät, daher nehme ich die 6 Wochen des Jahres 2014 einfach mal hinzu.
Beste Filme 2013:
1. Hobbit 2
2. Man of Steel
3. Pacific Rim
4. Tribute von Panem 2
5. Evil Dead
6. Iron Man 3
7. Mama
8. The Conjuring
9. Dr. Who 50th Anniversary
Beste Filme 2013:
1. Hobbit 2
2. Man of Steel
3. Pacific Rim
4. Tribute von Panem 2
5. Evil Dead
6. Iron Man 3
7. Mama
8. The Conjuring
9. Dr. Who 50th Anniversary
Beste Musik 2013:
1. Kriegsmaschine - Enemy of Men
2. Cult of Fire - मृत्यु का तापसी अनुध्यान
1. Kriegsmaschine - Enemy of Men
2. Cult of Fire - मृत्यु का तापसी अनुध्यान
Beste Neuentdeckung:
Cult of Fire, Johnny Flesh, :OTWATM:, Irkallian Oracle, Ithdabquth Qliphoth
Cult of Fire, Johnny Flesh, :OTWATM:, Irkallian Oracle, Ithdabquth Qliphoth
Beste Serie:
Doctor Who (!!!), Community, American Horror Story
Doctor Who (!!!), Community, American Horror Story
Bestes Spiel:
Bioshock Infinity, Skyrim, GTA 5 (teilweise noch nicht viel gespielt)
Bioshock Infinity, Skyrim, GTA 5 (teilweise noch nicht viel gespielt)
Bestes Essen 2013:
AYCE Schnitzelculture, Burger im Leos, Silvesterfressgelage
AYCE Schnitzelculture, Burger im Leos, Silvesterfressgelage
bestes Internetfundstück:
Discogs
Discogs
Beste Zeitschrift 2013:
-
-
Meist gehört 2013:
Zu viel.
Zu viel.
Anschaffung des Jahres:
neuer Computer (!), Plattenspieler, Plattenregal, Platten, Bluetooth-Kopfhörer
neuer Computer (!), Plattenspieler, Plattenregal, Platten, Bluetooth-Kopfhörer
Bester Ausflug 2013:
1. Sachsentherme
2. Nova Eventis
3. Berlin im Januar
4. Baptism by Fire in Essen
5. Buchmesse
6. Ausflüge in den Park mit Club Mate
7. Deathkult Open Air
1. Sachsentherme
2. Nova Eventis
3. Berlin im Januar
4. Baptism by Fire in Essen
5. Buchmesse
6. Ausflüge in den Park mit Club Mate
7. Deathkult Open Air
Erkenntnis des Jahres:
Die Zukunft nimmt langsam Form an.
Die Zukunft nimmt langsam Form an.
3 Pläne für 2014:
1. Sauberer und guter Muskelaufbau ohne Fett zu werden. Vorher Diät beenden.
2. Masterplan umsetzen. Studium möglicherweise wechseln und dann erfolgreicher denn je fortsetzen.
3. Die Entwicklungen der letzten 10-15 Monate in fast allen Belangen fortführen.
1. Sauberer und guter Muskelaufbau ohne Fett zu werden. Vorher Diät beenden.
2. Masterplan umsetzen. Studium möglicherweise wechseln und dann erfolgreicher denn je fortsetzen.
3. Die Entwicklungen der letzten 10-15 Monate in fast allen Belangen fortführen.
Sonstiges:
- Nebenjob! Endlich mal etwas Geld.
- 10 Kilo in 10 Monaten zugenommen. Nun den Fettanteil wieder los werden.
- Begonnen ernsthaft Vinyl, Tapes und CDs zu sammeln.
- Nebenjob! Endlich mal etwas Geld.
- 10 Kilo in 10 Monaten zugenommen. Nun den Fettanteil wieder los werden.
- Begonnen ernsthaft Vinyl, Tapes und CDs zu sammeln.
Samstag, 28. Dezember 2013
Luziferianischer Zen-Nihilismus
Zu Satanismus gab es bereits hier und zu Nihilismus hier einen Eintrag.
Luziferianismus ist ein Begriff, der im weitesten Sinne Satanismus in einer eher philosophischen Ausrichtung, im engeren einen positiven Satanismus, meint. Eine genaue Definition gibt es nicht, da die Überschneidungen zu groß und die Inhalte zu verschwommen sind.
Lucifer, der lateinische Name des Morgensterns, bedeutet so viel wie Lichtträger und war vor seiner Synonymsetzung zum Teufel bzw. Satan deutlich positiver konnotiert. Zeitweise wurde Luzifer sogar als Beiname Jesu genutzt.
Über die Jahrzehnte wandelte sich die Figur des Morgensterns mit jeder neuen Schriftsetzung ein wenig und Darstellung im Text, als auch sein Name, wechselten immer wieder.
Nach einiger Zeit kam der Gedanke des "gefallenen Engels" auf: Luzifer wollte sich Gott nicht unterordnen und wurde zur Strafe verbannt.

Da haben wir schon ein Grundmotiv des Satanismus in vielen philosophischen Ausprägungen und des Luziferianismus: Individualismus, Freiheit und Gleichstellung. (Im Gegensatz zu den Spielarten des Satanismus ,der das Schwache ausmerzen möchte, ist dieser hier also deutlich freiheitlicher gesinnt. Apotheose ist die Apotheose (Selbstvergöttlichung) - in diesem Fall wortwörtlich. Luzifer wollte sich mit Gott gleichstellen, was ihn auch zu einem Gott machen würde. Der Aspekt dieser Eigenerhebung zum Göttlichen ist vielen Satanismusphilosophien ein zentraler Gedanke. )
Im Mittelalter wurde dann ein solcher Engel natürlich als das absolut Böse gesehen - einer der reinsten Handlanger Gottes stellt seine Herrlichkeit infrage?! - Das muss doch der Teufel sein! Im wahrsten Sinne.
Jahwe steht über Allem. Wer das nicht einsieht ist ein Ketzer, und wer auch noch dagegen aufbegehrt ... tja, dem Gnade Gott.
Und durch die Wirren von Schriftveränderungen, Anpassungen und Zeitgeistwandel wurde Luzifer irgendwann synonym zu Satan, dem ultimativ Bösen. Wo er doch letztendlich nur für eine ziemliches Gutmenschencredo stand: Freiheit, Gleichheit, Individualismus. Stete Fortentwicklung ist natürlich der Weg zur Apotheose.
Der Satan zu dem er stilisiert wurde ist freilich ein Anderer. Eine wirklich "böse" Macht die den Menschen vom Glauben abbringen möchte. Je nach Betrachtungsweise ist selbst noch diese Variante Luzifers positiv zu betrachten, auch wenn seine Absichten es nicht sind, so führen sie dazu, dass Menschen Eigenverantwortung für ihr Leben übernehmen und sich auf den Weg begeben, in jedem Moment eine bessere und freiere Version ihrer Selbst zu werden.
Zen (- Buddhismus) ist um etwa 500 nach Christi entstanden und ist die chinesische Variante des ursprünglichen indischen Buddhismus, welche stark vom Daoismus beeinflusst wurde.
Der Name Zen ergab sich aus dem ursprünglichen Chan (chinesisch), nach der Kultivierung in Japan (1200 nach Christi). Weitere Namen sind Seon (koreanisch) und Thien (vietnamesisch).
Zen ist im eine schriftlich kaum überlieferte Lehre, die in seinem Selbstverständnis sogar ohne mündliche Überlieferung auskommen sollte (unmittelbar von Mensch zu Menschen Herzen, um letztendlich seine eigene Natur zu schauen und selbst Buddha zu werden).
Buddha ist kein Gott. Buddha ist kein heiliger. Buddha ist viel mehr ein Titel für denjenigen der das Nirvana erreicht hat. Siddharta Gautama (etwa 500 vor Christi) war als erster Lehrer der Gründer des Buddhismus und somit auch der erste Buddha.
Zen-Buddhismus konzentriert sich verstärkt auf Meditation und die Eigenversenkung des Geistes. Zen bedeutet "Nichts" und ist zu großen Teilen sehr gut mit Nihilismus vereinbar. Er geht sogar einen Schritt weiter, als die Verneinung von Moral- und Werte, er verneint Alles. Wie auch im Nihilismus gibt es keine objektive Wahrheit zu Erkennen, doch hierbei wird das Nichts geradezu idealisiert und als "Vollendung" des Geistes als das Lebensziel schlechthin markiert und nicht als eine Vorstufe um etwas Neues zu schaffen.
So gesehen ist Zen noch nihilistischer, als Nihilismus, es je sein könnte.
Zen bietet quasi kein erwerbbares Wissen im engeren Sinne. Es geht um alle Wege den Geist zu befreien und sich aller Illusionen zu entledigen (vor allem durch meditative Praktiken). Ich wollte es nicht, aber Wikipedia hat einen schönen Text dazu:
Luziferianismus ist ein Begriff, der im weitesten Sinne Satanismus in einer eher philosophischen Ausrichtung, im engeren einen positiven Satanismus, meint. Eine genaue Definition gibt es nicht, da die Überschneidungen zu groß und die Inhalte zu verschwommen sind.
Lucifer, der lateinische Name des Morgensterns, bedeutet so viel wie Lichtträger und war vor seiner Synonymsetzung zum Teufel bzw. Satan deutlich positiver konnotiert. Zeitweise wurde Luzifer sogar als Beiname Jesu genutzt.
Über die Jahrzehnte wandelte sich die Figur des Morgensterns mit jeder neuen Schriftsetzung ein wenig und Darstellung im Text, als auch sein Name, wechselten immer wieder.
Nach einiger Zeit kam der Gedanke des "gefallenen Engels" auf: Luzifer wollte sich Gott nicht unterordnen und wurde zur Strafe verbannt.

Da haben wir schon ein Grundmotiv des Satanismus in vielen philosophischen Ausprägungen und des Luziferianismus: Individualismus, Freiheit und Gleichstellung. (Im Gegensatz zu den Spielarten des Satanismus ,der das Schwache ausmerzen möchte, ist dieser hier also deutlich freiheitlicher gesinnt. Apotheose ist die Apotheose (Selbstvergöttlichung) - in diesem Fall wortwörtlich. Luzifer wollte sich mit Gott gleichstellen, was ihn auch zu einem Gott machen würde. Der Aspekt dieser Eigenerhebung zum Göttlichen ist vielen Satanismusphilosophien ein zentraler Gedanke. )
Im Mittelalter wurde dann ein solcher Engel natürlich als das absolut Böse gesehen - einer der reinsten Handlanger Gottes stellt seine Herrlichkeit infrage?! - Das muss doch der Teufel sein! Im wahrsten Sinne.
Jahwe steht über Allem. Wer das nicht einsieht ist ein Ketzer, und wer auch noch dagegen aufbegehrt ... tja, dem Gnade Gott.
Und durch die Wirren von Schriftveränderungen, Anpassungen und Zeitgeistwandel wurde Luzifer irgendwann synonym zu Satan, dem ultimativ Bösen. Wo er doch letztendlich nur für eine ziemliches Gutmenschencredo stand: Freiheit, Gleichheit, Individualismus. Stete Fortentwicklung ist natürlich der Weg zur Apotheose.
Der Satan zu dem er stilisiert wurde ist freilich ein Anderer. Eine wirklich "böse" Macht die den Menschen vom Glauben abbringen möchte. Je nach Betrachtungsweise ist selbst noch diese Variante Luzifers positiv zu betrachten, auch wenn seine Absichten es nicht sind, so führen sie dazu, dass Menschen Eigenverantwortung für ihr Leben übernehmen und sich auf den Weg begeben, in jedem Moment eine bessere und freiere Version ihrer Selbst zu werden.
Zen (- Buddhismus) ist um etwa 500 nach Christi entstanden und ist die chinesische Variante des ursprünglichen indischen Buddhismus, welche stark vom Daoismus beeinflusst wurde.
Der Name Zen ergab sich aus dem ursprünglichen Chan (chinesisch), nach der Kultivierung in Japan (1200 nach Christi). Weitere Namen sind Seon (koreanisch) und Thien (vietnamesisch).
Zen ist im eine schriftlich kaum überlieferte Lehre, die in seinem Selbstverständnis sogar ohne mündliche Überlieferung auskommen sollte (unmittelbar von Mensch zu Menschen Herzen, um letztendlich seine eigene Natur zu schauen und selbst Buddha zu werden).
Buddha ist kein Gott. Buddha ist kein heiliger. Buddha ist viel mehr ein Titel für denjenigen der das Nirvana erreicht hat. Siddharta Gautama (etwa 500 vor Christi) war als erster Lehrer der Gründer des Buddhismus und somit auch der erste Buddha.
Zen-Buddhismus konzentriert sich verstärkt auf Meditation und die Eigenversenkung des Geistes. Zen bedeutet "Nichts" und ist zu großen Teilen sehr gut mit Nihilismus vereinbar. Er geht sogar einen Schritt weiter, als die Verneinung von Moral- und Werte, er verneint Alles. Wie auch im Nihilismus gibt es keine objektive Wahrheit zu Erkennen, doch hierbei wird das Nichts geradezu idealisiert und als "Vollendung" des Geistes als das Lebensziel schlechthin markiert und nicht als eine Vorstufe um etwas Neues zu schaffen.
So gesehen ist Zen noch nihilistischer, als Nihilismus, es je sein könnte.
Zen bietet quasi kein erwerbbares Wissen im engeren Sinne. Es geht um alle Wege den Geist zu befreien und sich aller Illusionen zu entledigen (vor allem durch meditative Praktiken). Ich wollte es nicht, aber Wikipedia hat einen schönen Text dazu:
Es bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch jedoch versperrt – es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die Anhaftung an die Illusion eines Ich jedes Einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden (Dukkha). Zen kann diese Verwirrung lösen – zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist. Zen ist nichts Besonderes. Es hat kein Ziel.Die Charakterisierung, Zen biete „nichts“, wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas „Nützliches“ sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das „ganze Universum“, da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also „alles“, beinhalte.Zen entzieht sich der „Vernunft“ und wird oft als „irrational“ empfunden, auch weil es sich grundsätzlich jeder begrifflichen Bestimmung widersetzt. Das scheinbar Mysteriöse des Zen rührt jedoch allein aus den Paradoxa, die der Versuch des Sprechens über Zen hervorbringt.Zen zielt immer auf die Erfahrung und das Handeln im gegenwärtigen Augenblick, und umfasst auf diese Weise Gefühl, Denken, Empfinden usw.
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